Sonntag, 24. November 2013

Interview & Gewinnspiel mit Klarissa Klein

Hallo ihr Lieben, 

heute habe ich ein KurzInterview mit Klarissa Klein, eine Autorin, die unter einigen Pseudoymen schreibt. 


Ich habe zu Beginn, als ich das Interview vorbereitet habe, ein wenig recherchiert und festgestellt, dass Du unter einigen Pseudonymen schreibst.
Gibt es ein Lieblingspseudonym?
Nein. Alle meine Pseudonyme haben ihre Daseinsberechtigung. Allerdings liegt mir meistdas mehr am Herzen, unter dem ich einen aktuellen Roman veröffentlicht habe, weil sich diese Angelegenheit doch immer sehr spannend gestaltet.

Unter dem Namen Klarissa Klein hast Du jetzt beim Klarant Verlag, das Buch „Der Fang des Lebens – Eine normannische Liebe“ veröffentlichen können.
Warum hast Du die Handlung in Deinem Buch in der Normandie spielen lassen?
Ich liebe die Normandie. Diese Landschaft ist an sich so gegensätzlich. Die Menschen durch die Landschaft und Geschichte so geprägt, wie ich es kaum woanders feststellen konnte. Alles in allem sehr inspirierend.

Deine Hauptprotagonisten Maud gefiel mir von Anfang an. Sie hat viel Temperament und versucht mit allen Mitteln den Fischern in der Normandie zu helfen.  Geheime Machenschaften der EU, wie kommt am auf solch eine Idee?
Wie entstand denn diese Geschichte?
Nun: Es sind nicht unbedingt geheime Machenschaften. Die Pläne der EU sind auf jeder Seite der zuständigen Kommission einsehbar. Die Idee, die Geschichte ein wenig kriminalistisch anzuhauchen, lag in der Tatsache, dass in einem Liebesroman eine Darlegung der Europäischen Politik nicht unbedingt angebracht ist und auch zu weit führen würde. Schließlich standen ja die beiden Figuren Maud und Kylian, und deren Geschichte im Vordergrund. Hinzu kam ein Bericht des Fernsehsenders „arte“ und der Brand auf dem Schiff eines Bekannten. Voilà … Da war sie die Kombination.

Warst Du selbst schon einmal auf einem Fischerboot?
Ja … mehrfach. Mein Vater war passionierter Hochseeangler. Das hieß für mich, morgens um drei auf einem altersschwachen Kutter an derholländischen Küste mit einer Angel bewaffnet in See zu stechen, um auf „Dorsch zu gehen.“ Die Nordsee in diesem Gebiet kann in der Saison schon sehr rau und unfreundlich sein. Allerdings bin ich äußerst „seefest“, deshalb haben mir hohe Seegänge nicht viel ausgemacht.

Wie schon erwähnt, schreibst Du auch unter anderen Pseudonymen. Du hast mit Lustschmerz, dass bei blue panther books erschienen ist, ein ganz anderes Genre eingeschlagen.
Ich selbst habe das Buch gelesen und sehe Welten zwischen Klarissa Klein und Sara Bellford? Wie kamst Du denn zum blue panther books?
Durch puren Zufall und der Ermutigung einiger Testleser. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich mehr oder weniger für mich und andere „just for fun“ geschrieben und veröffentlich. Die Aufforderung einiger Leser nach dem Motto „Trau dich“ hat mich dann dazu veranlasst einen Verlag zu suchen. BP hat sofort die Zusage erteilt.

Wo siehst Du Dich?  Im Genrebereich Liebesroman oder eher im erotischen Genre?
In beiden. Deshalb werden die kommenden Geschichten auch eine intensivere Kombination beider Genres werden. Die werden dann allerdings nicht mehr unter meinem realen Namen, sondern wieder unter meinen Pseudonymen – die ich in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe – erscheinen.

Wie bist Du denn zum Klarant Verlag gekommen?
Durch eine sehr liebe Kollegin, die ebenfalls dort veröffentlicht. Und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass wir endlich mal wieder unter einem Dach zusammen sind. Ich liebe die Romane von Edna Schuchardt. Auch ihre „Wechseljahres- Geschichten“ finde ich toll und lese sie total gerne.

Du hast eine Seite im Internet die „Lektorat und mehr“. Was steckt dahinter und wie entstand diese?
Ich habe schon immer als Lektorin und Korrektorin gearbeitet. Das brachte zum einen mein Beruf als Sekretärin mit sich, zum anderen habe ich immer für Privatleute Korrekturen gelesen. Als sich abzeichnete, dass ich mich als Autorin in die freiberufliche Tätigkeit wagen werde, war das kleine Lektorat quasi ein zweites Standbein. Hinzu kommt, dass viele der Lektorats - Kollegen und –Kolleginnen sich damals noch nicht an die erotische Literatur gewagt haben. Da ich selbst in diesem Bereich veröffentlichte, war ich für viele Autoren die richtige Ansprechpartnerin, wenn es darum ging, ihre Werke zur Veröffentlichung vorzubereiten. Mittlerweile ist das Lektorat zu einem Stiefkind verkommen, weil ich als Autorin einfach nicht mehr die Zeit habe, mich so intensiv um andere Autoren zu kümmern, wie es deren Werke erwarten dürfen.

Ich hatte mit Dir mal ein Gespräch bei Facebook, indem Du mir gesagt hast, dass Du es ganz schrecklich findest, wenn das Lektorat nicht in Ordnung ist? Warum bist Du in dieser Hinsicht so streng?
Die Rechtschreibung ist - nach der mittlerweile x-ten Reform - zu einem Problemthema geworden. Es gibt nur noch ganz selten Lektoren, die sich wirklich zu 100% mit den neuen Regeln und Vorgaben auskennen. Leider hat das zur Folge, dass viele Bücher nicht nur schlecht korrigiert sind, sondern auch – eben aus diesem fehlenden Wissen – stilistische Böcke eingebaut sind, die jedem aufmerksamen Leser die Haare zu Berge stehen lassen.
Wir vernachlässigen unsere Sprache und verweichlichen sie. Ich finde das sehr schade. Der Leser hat das Recht auf ein Buch, das ohne Fehler daher kommt. Wenn selbst Bücher aus großen Verlagen nicht mehr fehlerfrei sind, ist das obendrein noch eine sehr bedenkliche Entwicklung.

Hast Du schon einmal ein Buch von Dir selbst veröffentlicht, also ein Indie-Autor?
Falls nicht, was hälst Du persönlich von Indie-Autoren?
Ja… mehrere. Mein letztes Indie-Projekt „The Rigger –Fesseln der Lust“ ist eine Mischung aus Kriminalroman und einer gehörigen Portion Erotik. Es macht mir Spaß mit den Genres zu experimentieren. Viele meiner Kurzgeschichten, die ich unter meinem realen Namen veröffentliche, wären für einen Verlag gar nicht geeignet, weil sie zu spezifisch sind. Es bereitet mir aber viel Freude mich selbst und meine Leser vom Mainstream abzulenken und die Gedanken in andere Richtungen zu lenken. Deshalb wird es auch – neben meiner Tätigkeit für Verlage – weiterhin Projekte im Selfpublishing geben.

Arbeitest Du zurzeit an einem Projekt?
Da ich in diesem Jahr leider keinen richtigen Urlaub hatte, weil ich den „Fang des Lebens“ in meiner Urlaubszeit nach sechsmonatiger Vorbereitungszeit, geschrieben habe, werde ich mir bis zum Jahresende eine kleine Auszeit gönnen. Es gibt jedoch einige Projekte, die auf meiner Festplatte auf mich warten. Abwarten, wann mich die Arbeitswut wieder packt und sich meine Leser auf ein neues Werk freuen können.

Hast Du einen Wunsch, den Du Dir gerne erfüllen möchtest?
Ich würde gerne mehr Kurztrips in die großen Städte Europas unternehmen. Leider fehlt mir dazu einfach die Zeit. Meinen letzten Aufenthalt in Prag habe ich sehr genossen und würde die kurze Reise gerne wiederholen. Vielleicht kommt das noch in der nächsten Zeit.

Vielen Dank liebe Klarissa, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast und ich hoffe in naher Zukunft noch mehr von Dir zu lesen. 

Autorenvereinigung
Qindie
Lektorat & mehr
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So ihr Lieben, ich hoffe, dass euch das Interview genauso gefallen hat wie mir. 

Und da es mir sehr große Freude gemacht hat, ihr Buch über den Fang des Lebens zu lesen, möchte ich gerne 2 E-Books des Romans verlosen. Dazu müsst ihr mir nur eine kurze Frage beantworten. 


Wo spielt der Roman "Der Fang des Lebens"?

Das Gewinnspiel läuft bis heute Abend bis 20.00 Uhr und ich werde im Anschluss auch direkt die Gewinner bekannt geben. 

Schreibt eure Antwort an Beate.Tinney@klarant.de. Ich wünsche Euch viel Glück!

Eure Beate 












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