Sonntag, 24. April 2016

[Blogtour] Blogtour "Mondlicht in deinen Augen" von Anke Höhl-Kayser - Mein Thema: Autoreninterview

Hallo ihr Lieben,

wir sind schon am letzten Tag der fantastischen Blogtour "Mondlicht in deinen Augen" von Anke Höhl-Kayser angekommen.
Heute werdet ihr etwas über die Autorin erfahren. Ich durfte mit ihr ein Interview führen und das will ich euch nicht länger entgehen lassen.

Hallo liebe Anke,

ich freue mich sehr, dass ich mit dir ein Interview führen darf. 
Wie hat dir denn bisher die Blogtour zu deinem Buch gefallen? 
Das ist ja meine erste Blogtour, und ich muss sagen: Ich bin total begeistert! So viele interessante Beiträge, so viel Info über das Buch! Und ihr Bloggerinnen habt euch so große Mühe gemacht, einfach unglaublich. An dieser Stelle mal ein ganz herzliches Dankeschön dafür!
Beim Protagonisten-Interview fand ich es richtig spannend, mich beim Antworten in Jenny und Gero hineinversetzen zu dürfen. Natürlich macht man das auch beim Schreiben, aber so eine „Nachbetrachtung“ der Geschehnisse aus Sicht der Hauptfiguren – das war was ganz Neues für mich.
Ich finde es auch toll, dass so viele Kommentare zum Gewinnspiel kommen. Ich freue mich schon, danach die Gewinne signieren und verschicken zu dürfen.

„Mondlicht in deinen Augen“ spielt in Wuppertal und auch auf Rügen. Warum ausgerechnet diese zwei Städte? 
Wuppertal ist meine Heimatstadt. Hier bin ich geboren und hier lebe ich seitdem – und zwar gern. Ich glaube, Wuppertal wird oft verkannt. Natürlich hat die Stadt ihre grauen Ecken, wie alle Großstädte, aber sie ist die Stadt mit den meisten Grünflächen, und sie bietet weit mehr Attraktionen als nur die Schwebebahn und den Wuppertaler Zoo! Die Wuppertaler haben das Herz auf dem rechten Fleck, auch wenn sie, wie man bei uns sagt, manchmal etwas „dröge“ (trocken, herb) rüberkommen. :)
Rügen habe ich während eines Sommerurlaubs im Jahr 2014 erstmals kennengelernt und war begeistert von der Schönheit der Landschaft und der Rätselhaftigkeit mancher Orte, wie zum Beispiel dem geheimnisumwobenen Herthasee im Jasmunder Nationalpark und dem Großsteingräberfeld in Lancken-Granitz. Beide Orte habe ich dann auch im Buch verarbeitet.

Wie ist denn deine Geschichte entstanden? Sie ist ja mit viel Fantasie verbunden, wie der Gedanke beispielsweise mit dem Sarg. Es hatte schon etwas Unheimliches. 
Bei mir entwickeln sich die meisten Bücher aus einer Szene, die mir plötzlich im Kopf herumspukt. Hier war es die Beerdigung von Jennys Berner Sennenhund (den Verlust eines geliebten Berners habe ich 2012 selbst erfahren müssen). Die Szene ließ mich nicht mehr los und entwickelte sich immer weiter – ich sah Jenny und Tom das Grab für Keno ausheben, und ich wusste, dass sie darin etwas Schreckliches finden werden. Und je mehr Details sich dazu gesellten, desto klarer wurde mir, dass ich ein Buch dazu schreiben würde. 
Alle meine Bücher sind mit viel Fantasy gewürzt, auch wenn ich inzwischen lieber Urban Fantasy als High Fantasy schreibe.

Wie sind denn deine Protagonisten zum Leben erwacht?
Jenny ist der Typ eigensinnige und starke junge Frau, den ich schon immer gern mal in einem Buch verarbeiten wollte. Und unter Gero stellte ich mir jemanden vor, der den bösen und gleichzeitig faszinierenden Gegenpart liefert – der ihre Eigenständigkeit und ihren starken Willen mühelos infrage stellt und sie an sich selbst zweifeln lässt. Wichtig war mir, dass sie es trotz dieser Widrigkeiten am Ende schafft, stärker als er zu sein und ihn zu retten.

Wie müssen wir uns denn deine Recherchearbeit vorstellen und wie lange hat es denn gedauert?
Ich habe die im Buch beschriebenen Orte auf Rügen alle mehrfach besucht. Zu allen habe ich Fotos gemacht, damit sie plastisch in Erinnerung bleiben, und ich habe mir an Ort und Stelle einiges an Literatur über Rügen besorgt. Zuhause habe ich dann weiter im Internet recherchiert. 
Die Legenden, die sich um den Herthasee ranken, habe ich recherchiert, beispielsweise, dass er eine altgermanische Opferstätte sein soll. Und ich habe viel über das beeindruckende Feld in Lancken-Granitz gelesen, mit seinen fünf Steingräbern unter Baumgruppen. Hier ist im Buch der Eingang zur Stadt unter dem See, Lacus Lucis genannt (übersetzt: „See des Lichts“). Zu Wuppertal musste ich glücklicherweise nichts recherchieren, ich kenne meine Heimatstadt in- und auswendig. :) 
Schreiben und Recherche sind danach ineinandergeflossen, und alles in allem habe ich ein Dreivierteljahr an dem Buch gearbeitet (das Betalesenlassen, die Korrekturen und das Lektorat nicht eingerechnet).

Wo arbeitest du denn am liebsten? Hast du einen festen Arbeitsplatz?
Ja, in meinem Arbeitszimmer am Laptop mit Blick auf den Garten. Gern auch bei Kerzenlicht oder mit Regenbrunnen oder Stimmungslicht. Das schafft für mich die richtige Schreibatmosphäre – so magisch-geheimnisvoll. :)

Glaubst du an paranormale Ereignisse in Bezug auch auf deinen Roman? 
Ja. Ich glaube tatsächlich, dass manche Menschen telepathische (und vielleicht auch telekinetische) Fähigkeiten haben – mehr oder weniger stark ausgeprägt. Dass solche Menschen die Stimmungen anderer wahrnehmen können, ohne dass sie ausgesprochen wurden, oder dass sie Gegenstände bewegen können, ohne sie zu berühren. Im Buch habe ich mir die Frage gestellt: Was wäre, wenn wir Menschen in einer Zeit des völligen Friedens leben könnten, ohne Angst und Sorge? Würden sich diese noch weitgehend verborgenen Fähigkeiten dann weiterentwickeln – und würden sie vielleicht aus uns andere Menschen machen? 

Und nun noch eine letzte Frage. 
Wenn du die Möglichkeit hättest in die Zukunft zu reisen, welches Jahr würdest du wählen bzw. welche Veränderungen würdest du dir für unser Leben wünschen. 
Im Moment weiß ich nicht, ob ich wirklich gern in die Zukunft reisen möchte. Dafür geschehen zu viele schreckliche Dinge. Niemand kann sagen, was in zwanzig oder dreißig Jahren sein wird – geschweige denn in hundert. Ich frage mich manchmal, ob wir mit heiler Haut aus diesem Chaos und diesem Leid, das uns im Augenblick umgibt, herauskommen werden. Deshalb würde ich mir für uns alle wünschen, dass wir die wirklich wichtigen Dinge erkennen. Es sind diese kleinen Dinge, die am leichtesten zu erreichen sind und die im Grunde doch all das ausmachen, was wir brauchen: Familie und Freundschaft, ein Dach über dem Kopf, Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, und die nicht versiegende Hoffnung, dass am Ende doch noch alles gut wird.

Ich danke dir liebe Anke, dass du dir die Zeit genommen hast, um meine Fragen zu beantworten. 
Ich wünsche dir noch ganz viel Erfolg für deine Zukunft und hoffe doch, dass wir bald wieder etwas von dir lesen.
Ganz herzlichen Dank, liebe Beate! Es hat mir viel Freude gemacht, die Fragen zu beantworten! Der nächste Roman erscheint wahrscheinlich noch in diesem Jahr.

Das Gewinnspiel 

Gewinnen könnt ihr diese tollen Preise:


1. Preis
  2 x 1 signiertes Print von Mondlicht in deinen Augen


2. Preis
 2 x 1 signiertes Print von Der Zeitwandler - Restart


3. Preis
 2 x 1 signiertes Print von Die Löffel-Liste

So und nun mal die Frage zum Gewinnspiel, das ihr dann auch im Lostopf landet.

Was haltet ihr von Telepathie? Glaubt ihr daran?

Ich wünsche euch viel Glück.

Eure Beate


Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. 
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 24.4.2016 um 23:59 Uhr.

Kommentare:

  1. Ja, ich glaube daran-es ist schon oft bei mir eingetroffen-ob es Zufall war weiß ich nicht!

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  2. Ich glaube an Telepathie, da es schon manchmal vorkam, dass ich den selben Gedanken wie meine Freundin hatte.

    E-Mail: rosenherz87@web.de

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  3. Hallo,
    danke für das Interview. Ich glaube eher nicht an Telepathie und schreibe bestimmte Erlebnisse dann eher dem Zufall vor.
    Liebe Grüße Bettina H.
    bettinahertz66@googlemail.com

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  4. Hallo,

    danke für das tolle Interview. Ich persönlich glaube nicht an Telepathie.

    GLG Christine

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  5. Moin :-)
    Yepp, ich glaube daran! Selbst erlebt.
    Liebe Grüße aus Hamburg!
    Sabine
    Hamburgerdeern@outlook.com

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  6. Eigentlich nicht, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  7. Ich glaube nicht daran aber es wäre sicher manchmal sehr nützlich.

    Lg Bonnie

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  8. Hallo,

    Danke für das Interview und die hole Blogtour. Ich glaube nicht daran, da ich es mir nicht vorstellen kann und auch noch nicht erlebt habe.

    Lg Stefanie

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  9. Hallöchen. :)
    Danke für den schönen Beitrag.
    Also wirklich an Telepathie glaube ich nicht wirklich, finde es aber echt sinnvoll, wenn ich ehrlich bin. :D
    Alles Liebe,
    Katja

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  10. Hallöchen. :)
    Danke für den schönen Beitrag.
    Also wirklich an Telepathie glaube ich nicht wirklich, finde es aber echt sinnvoll, wenn ich ehrlich bin. :D
    Alles Liebe,
    Katja

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  11. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. :)
    Ich glaube nicht an Telepathie. Ich denke, dass gewisse Dinge einfach zufällig passieren.
    Liebe Grüße
    Isabell
    isabellhertz@googlemail.com

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  12. Guten Abend,
    für deinen interessanten Beitrag.
    Ich glaube nicht daran. Es wäre schon sehr krass, wenn es so etwas geben würde =)
    Liebe Grüße
    Jeannine M.

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  13. Hallo :),
    ich glaube nicht wirklich an Telepathie. Ich glaube nur an Sachen, die ich mit eigenen Augen gesehen oder selbst erlebt habe.

    LG Tina

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  14. Hallo,

    ich fände es natürlich toll, wenn es Telepathie geben würde, ich glaube aber ehrlich gesagt nicht daran, da es keinen wirklichen Beweis dafür gibt ;)

    LG

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  15. Hallo und vielen Dank für dieses schöne Interview! Von den angesprochenen übernatürlichen Dingen dieser Blogtour glaube ich am ehesten an die Telepathie. Das kann ich zumindest im Sinne einer Gedankenübertragung nachvollziehen.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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