[Blick ins Buch] Never kiss a cowboy von Bärbel Muschiol


Moin, moin ihr Lieben.

heute habe ich wieder etwas von Bärbel Muschiol für euch. Es gibt heute einen tollen Textschnipsel aus  „Never kiss a cowboy“.

Klappentext: 
Hope schnappt sich ihr Auto, fährt los, bis ihr plötzlich nachts im Wilden Westen der Tank ausgeht! Als sie wieder aufwacht, erblickt sie einen sexy Cowboy – einen verdammt attraktiven Kerl – der sie, anstatt ins nächste Motel zu bringen, mit auf seine Ranch nimmt. Dan wird unwiderstehlich von ihr angezogen, er ist ein zügelloser Liebhaber und entführt Hope in eine erotische Welt…





Und nun viel Spaß beim  Blick ins Buch und genießt die Zeit mit dem aufregenden Cowboy:
[...]Warm, sanft und zärtlich streifen seine Lippen die meinen, kosten meinen Geschmack, geben mir die Möglichkeit, mich an ihn zu gewöhnen. Sein Atem streift mein Gesicht, sein Geruch benebelt meine Sinne, lässt mich leise seufzen, ehe ich meine Lippen öffne, seiner Zungenspitze Einlass gewähre und mich ihm ausliefere. Sandelholz, Wald und Rauch, sein Kuss trägt ein wildes Bouquet, gleichend einem guten Wein, den ich langsam genieße. Und auch die Wirkung des Kusses berauscht mich wie ein schwerer Merlot. Eine angenehme Schwere legt sich auf meine Glieder, während sich mein Bauch mit Schmetterlingen füllt. Verdammt! Kann dieser Cowboy küssen! Träumt nicht irgendwann mal jede Frau davon, von einem Cowboy geküsst zu werden? Meine Handflächen wandern an seiner Brust nach oben, meine Finger krallen sich in den Kragen seines Hemds. Dan ist zärtlich, sanft und dennoch bestimmend. Schwer und warm legt sich sein Arm auf meine Hüfte, presst mich an seinen Körper. Wenn ich diesen unendlich köstlichen Kuss nicht bald unterbreche, weiß ich, was als Nächstes kommt. Mein Ex-Chef war der Erfinder der Wham-bam-thank-you-ma’amMethode, und er ist der Grund, warum ich jetzt hier stehe, vor diesem Kerl, der mir das Gefühl gibt, in einem Western gelandet zu sein. Will ich das? Will ich heißen Sex ohne Specials? Nein! Bitte denkt nicht von mir, dass ich prüde bin, aber tief in meinem Inneren sehne ich mich nach einem Mann, der mehr von mir will, als sich möglichst tief in mir zu versenken. Jacob hat mich mehr verletzt, als ich es zugeben will, das Gefühl, ausgenutzt zu werden, ist kalt und schmerzhaft. Und ich bin nicht bereit, es so schnell wieder zu spüren. Mit all meiner übrig gebliebenen Selbstbeherrschung beende ich langsam unseren Kuss. Dieser Mann, dessen Augen mich so intensiv verschlingen und dessen Geschmack ich auf meiner Zunge spüre, ist einfach nur mein Retter in der Not. Meine Fantasie spielt mir einen Streich, zeigt mir in einem Kurzfilm, wie es in meiner romantischen Vorstellung enden könnte. Aber wie gesagt, das ist nichts als das Produkt meiner übermüdeten Fantasie, die von diesem Kuss völlig berauscht ist. Unsicher öffne ich langsam meine Augen, streiche mit meiner Zungenspitze über meine Unterlippe und versuche noch ein wenig mehr von seinem köstlichen Aroma in mich einzusaugen. Das warme Braun seiner Augen hat sich um seine Pupille in ein dunkles Schwarz verwandelt. Lust und Gier gemischt mit Erstaunen blitzt mir aus seinen Augen entgegen. Mein Bauch berührt den seinen, meine Hände sind noch immer in seinem Kragen verkrallt. Seine Kraft schenkt mir das Gefühl von Geborgenheit, und es fällt mir unendlich schwer, mich von ihm zu lösen. Unwillig löse ich meine Finger von ihm, trete auf wackeligen Beinen einen Schritt zurück und atme tief ein. Noch nie hat mich ein Mann berührt, der so sexy und maskulin war. Dan ist nicht hübsch oder schön. Er ist eine dunkle Testosteronbombe, ein Mann, der meine Sinne zum Explodieren bringt. Er ist verführerisch und gefährlich, wie eine leckere Nachspeise, die man genießt und verschlingt und die sich auf die Hüften und den Bauch legt wie eine Sünde des Teufels.[...]

Sodele, dass war mal eine schöne Kostprobe für euch.

Eure Beate

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