Donnerstag, 27. Oktober 2016

[Blick ins Buch] Leseprobe aus "Love is blind - Unnahbar verfallen" von Sophia Chase

Hey ihr Lieben,

heute habe ich für euch aus Band 1 der Dilogie von Sophia Chase "Love is blind" eine Leseprobe.

Love is blind - Unnahbar verfallen

Klappentext:
Durch Schicksalsschläge in eine finanzielle Notlage geraten, arbeitet Emily als Bedienung in einem Nobel-Stripclub in London. Für die Männer dort empfindet sie nichts als Verachtung, doch dann trifft sie im Club auf Nick und Tom. Die beiden sind nicht nur steinreich, sondern auch noch verdammt attraktiv und strahlen die pure Dominanz aus. Besonders Nick, der Edlere der beiden, ist von Emilys stolzer und sexy Art fasziniert, und sie machen ihr ein unmoralisches Angebot:
Emily erhält eine Million Pfund, dafür steht sie den beiden Männern einen Monat lang sexuell zur Verfügung...
Als Emily sich schließlich auf den Deal einlässt, ahnt sie nicht, welche Achterbahnfahrt der Gefühle auf sie zukommt. Immer mehr wird sie von dem geheimnisvollen Nick angezogen, der sie in eine Welt mitnimmt, die sie bis dahin nicht kannte...


Blick ins Buch: 
[...]Ich mag meine Prinzipien haben, an denen ich festhalte. Jedoch zähle ich nicht zu den Frauen, die erst drei Dates, einen zaghaften Kuss und einen Strauß roter Rosen brauchen, ehe sie mit einem Typen vö****. Wenn schon, denn schon. 
Und Nicks Zungenkünste versprechen so einiges.  Doch ich komme nicht dazu, ihn unauffällig „auf einen Kaffee“ einzuladen, da er seine Hand langsam von meinem Po emporgleiten lässt und stattdessen meinen Rücken streichelt. Wir sehen uns an, unsere Lippen noch immer fast komplett aufeinandergedrückt. Ich atme sehr kurz und schnell, als er mit seiner linken Hand den Umschlag zurück ins Spiel bringt und kurz die Augen schließt, als stünde er vor einer schweren Aufgabe.  „Emily“, flüstert er mit diesem Brummen in der Stimme, das meine Beine erzittern lässt. 
„Ich möchte dir eine Art Angebot unterbreiten.“  Ein Angebot? Neugierig ziehe ich die Augenbrauen hoch und mustere sein Gesicht – die vollen Lippen, seine gerade Nase, die ihn aristokratisch und nobel wirken lässt, dazu diese allwissend wirkenden Augen, mit denen er Frauen kinderleicht um den Finger wickeln kann.   „Was für ein Angebot?“  
Nick legt den Umschlag in meine Hand, lächelt schief und streicht mit seinem Daumen über meine Unterlippe. „Das hier. Ich werde es dir erklären; dieser Brief ist nur für dich zum Nachlesen.
Okay, jetzt wird es richtig spannend. Ich kann nicht schießen, kämpfen, fechten, falls er möchte, dass ich jemanden für ihn erledige. Ich erwarte irgendein Jobangebot, was jedoch ziemlich abwegig und komisch wäre, zumal … na ja … unsere Beziehung wirklich nicht beruflicher Natur ist.  Nick tritt von einem Bein aufs andere. Doch trotz dieses Verhaltens, das seine Nervosität verrät, wirkt er selbstsicher. Er sieht mich an, öffnet die Lippen und zerstört mit einer einzigen Aussage alles, was er mit seinem Kuss vorhin aufgebaut hat – wie ich geglaubt habe: 
„Tom und ich wollen dich, Emily. Wir möchten, dass du uns alleine gehörst.“  
Mein Mund klappt auf, während sich der Umschlag schwer anfühlt. „Was?“, ist das Einzige, das ich hervorbringe, ehe Nick zerknirscht zur Seite blickt.  
„Dieser Umschlag enthält sämtliche formelle Vorgaben, die jedoch nach Belieben geändert beziehungsweise ergänzt werden können. Die Bedingungen sind variabel und zeitlich begrenzt.“  Stille. Ich schweige, da ich nicht weiß, was ich sonst tun soll. „Ihr … soll das heißen, ihr wollt …“ Ich kann es nicht sagen. Tränen brennen in meinen Augen, als ich diesen wunderschönen Mann anblicke, der meine Welt für kurze Zeit irgendwie aus dem Gleichgewicht gebracht hat.  „Emily, ich weiß, dass dieses Angebot für dich befremdlich wirken mag. Aber es birgt auch Offenheit, Freiheit und Flexibilität.“  „Ich fasse es nicht“, sage ich mehr zu mir selbst und will Nick den Umschlag zurückgeben. Dieser hält seine Hände jedoch in seinen Hosentaschen vor mir verborgen. „Nimm diesen Brief. Ich will mit dieser Scheiße nichts zu tun haben.“  „Hör mir zu“, beginnt er, hält bei meinem Kopfschütteln aber inne Nein“, fauche ich, und die erste Träne läuft über meine Wange. „Lass es. Bitte.“   Da er den Umschlag nicht nimmt, lege ich ihn auf das Dach des Bentleys und schlinge meine Arme um meine Taille, ehe ich an ihm vorbeigehe.  „Emily“, steht er plötzlich hinter mir und greift nach meiner Hand, um sie mit der seinen zu umschließen. 
„Es geht nicht alleine um S**.“  „Nein?“, hinterfrage ich seinen Aufmunterungsversuch mit zittriger Stimme, bereue meine Rückkehr aufs Schlachtfeld jedoch sofort.  „Nein. Es geht darum, jemanden an seiner Seite zu haben, dem man vertrauen kann. Der einen stützt. Wir reden von gesellschaftlichen Veranstaltungen, Essen, Bällen.“  
„… und davon, mich im Anschluss zu f****[...]

Und? Wird sie es machen? Findet es heraus. 

Eure Beate 

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