Donnerstag, 10. November 2016

[Blick ins Buch] Sophia Chase - Love is blind Band 2 "Bedingungslos verfallen"

Guten Morgen ihr Lieben,

es gibt wieder eine schöne Leseprobe von mir. Diesmal ist es aus der Dilogie "Love is blind Band 2 - Bedingungslos verfallen" von Sophia Chase.
Die heiße Fortsetzung, um ein unmoralisches Angebot.
Wer Band 1 "Love is blind - Unnahbar verfallen" noch nicht gelesen hat, sollte das schnell nachholen. Eine megaheiße Geschichte bekommt ihr geliefert. Zwei Männer, eine Frau und ein unmoralisches Angebot, dass ihr aus allen Problemen helfen könnte.

Band 2: Bedingungslos verfallen

ISBN: 9783955734930
Preis: 2,99 Euro

Nick hat den heißen Deal - Emily erhält eine Million Pfund, dafür steht sie ihm und seinem besten Freund Tom einen Monat lang sexuell zur Verfügung - aufgelöst, Emily jedoch pocht auf die vollständige Erfüllung des Vertrags und auf die zwei Wochen, die ihr noch zustehen. Nur dann wird sie das Geld nehmen und jeder kann seine eigenen Wege gehen…
Zu viert – mit Tom und seiner Affäre Cathy – verbringen sie ein verlängertes Wochenende auf einem romantischen Anwesen an der englischen Küste. Emily erlebt hier völlig neue Arten der Lust, doch Nick mit einer anderen Frau zu teilen, bricht ihr das Herz – die Gefühle zwischen den beiden sind einfach zu tief. Beide wollen mehr, doch wird immer klarer: Nick und Emily kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten. Diese Liebe scheint keine Chance zu haben …


Hier gibt es mal einen Vorgeschmack von mir, damit ihr wisst, wie es mit der heißen Story weiter geht:
[...]„Alles, was ich wollte, war, die schlimmen Dinge, die mir widerfahren sind, zu vergessen. Das Geld war die eine Sache, der Kick, mich endlich wieder einmal zu spüren und weiblich zu fühlen, die andere Seite.“  Ich höre ihr zu, verziehe jedoch noch immer keine Miene, sondern tue so, als würden mich ihre Worte nicht im Geringsten berühren.   
„Mein Freund hat mich schwanger sitzen gelassen, weil er glaubte, sein Leben wäre in einer Sackgasse geendet – durch mich. Er schob alle Schuld auf mich. Ich war verzweifelt, als ich alleine dastand.“  
Der Drang, dieses Arschloch zu suchen und für die Qualen, die er Emily zugefügt hat, zur Strecke zu bringen, überkommt mich in Sekundenschnelle, sodass ich meine Kiefer fest aufeinanderpresse. Ich fühle mich, als müsse ich sie beschützen. Als wolle ich sie beschützen. Dabei war dieser Steve nur der Erste, der sie hinterging, dann kam auch schon ich.   
„Ich habe dieses Baby geliebt, weil ich es mir wünschte, und weil Steve und ich es wollten. Unsere Trennung hatte nichts mit dem Kind zu tun. Auch ohne ihn wäre ich klargekommen. Der Schmerz, es zu verlieren, ist nicht der Grund, warum ich mich auf euer Angebot eingelassen habe“, erklärt sie und versucht ihre Stimme stark klingen zu lassen. „Ich wollte mich frei fühlen, jung, sorgenlos. Darum habe ich zugestimmt. Und darum werde ich diesen Scheck nicht annehmen. Ich habe ihn mir nicht ehrlich verdient.“
Ein paar Schritte in meine Richtung folgen, und ich spüre, wie meine Kehle austrocknet. Keine Frage, sie hat diesen Auftritt lange überdacht, ehe sie sich dazu durchringen konnte. Ihr Auftreten, ihre Gesten, aber vor allem ihre Offenheit wirken so einstudiert, dass sie zwar Verständnis und Mitleid in mir wecken möchte, nicht aber als schwach und arm wirken soll. Ich bin fasziniert von dieser Show.  
„Du willst mir helfen?“, fragt sie, steht nun direkt vor mir und beugt sich, ihre Hände auf meinen Armstützen, zu mir herab. „Dann gib mir die Chance, dir zu zeigen, dass ich an diesem Vertrag nicht zugrunde gehe.“  
„Nein, Emily. Lös diesen verdammten Scheck einfach ein“, presse ich mit zusammengebissenen Zähnen hervor.  
„Nein, Nicolas“, imitiert sie mich und kommt noch ein Stück näher, sodass ich ihren vertrauten Duft, ihre wundervollen Lippen und das Schimmern in ihren Augen zum Greifen nahe habe. Es wäre zu verlockend, mich vorzubeugen und sie zu küssen. Genau darauf ist sie nämlich aus.   
Doch meint sie es ernst, was sie mir hier auftischt, dann muss sie es mir beweisen. Vorher werde ich ihr keine Chance geben.  „Euch stehen noch zwei Wochen unserer Vereinbarung zu, die ich euch geben möchte. Die ihr mir geben sollt. Danach werde ich das Geld nehmen und ein neues Leben anfangen. Ich werde meinen Job kündigen und das machen, was ich immer wollte.“  
„Was willst du dir damit beweisen?“, stachle ich sie an.  Sie grinst süffisant, streckt eine Hand nach meinem Gesicht aus und berührt meine Wange ganz sanft. „Gar nichts. Ich tue es, weil ich es möchte. Du doch auch“, flüstert sie so leise, dass ich sie kaum verstehe.  
Ich jedoch schüttele etwas den Kopf, nicht zuletzt um ihre Hand abzuwimmeln, die mir das Denken ungemein erschwert. Denn die Entscheidung, die ich zu treffen habe, wird den weiteren Verlauf von Emilys Leben bestimmen. Sollte ich ablehnen, wird sie wie bisher in diesem verdammten Club arbeiten müssen – ihr bliebe gar keine andere Möglichkeit. Jahrelang, bis sie irgendwann daran zugrunde geht. Meine Mitschuld daran könnte ich mir niemals verzeihen. Andererseits ist unsere Verbindung längst zu intim, einfach weitermachen zu können, um die zwei Wochen hinter uns zu bringen.   
Ich meine, sieh mich an: Ich vergöttere diese Frau, habe sie unbewusst auf ein Podest gestellt, möchte sie aber selbst immer wieder runterwerfen.  Ich kann keine folgenschweren, vernünftigen Entscheidungen treffen, solange Emily im Spiel ist, weshalb ich seufze und die Augen für eine Sekunde schließe.  „Was willst du dir damit beweisen, indem du es ablehnst?“  „Dass ich einen Funken Anstand in mir habe, doch kein schwanzgesteuertes Arschloch bin und du mir nicht egal bist.“   
Sie lächelt, als habe sie für etwas eine Bestätigung erhalten. Gott, seit wann benehme ich mich gegenüber einer Frau?  „Dann bin ich dir also nicht egal?“  „Nein, ganz sicher nicht.“  „Errege ich dich noch immer, Nick?“, flüstert sie mit einer Stimme, die völlig neu an ihr ist, während sie mit der Spitze ihres Zeigefingers von meinem Kiefer über meinen Hals hinunter zu den Knöpfen meines Hemdes streicht. „Denn du erregst mich mehr, als ich es beschreiben kann. Ich weiß, wie viel ihr noch für mich bereithaltet, was ich mit euch erleben kann und wie viel Lust ihr mir verschaffen könntet. Das alles erregt mich.“  
Niemals hätte ich gedacht, dass mich die Worte einer Frau derart lahmlegen könnten. Sie benutzt sie als Waffe, mit der sie zielsicher trifft. Mein Verstand ist wie ausgeschaltet, und es wird nicht besser, während sie auf ihrer Unterlippe kauend ihre Reise an meinem Oberkörper nach unten fortsetzt.[...]

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. 
Eure Beate 

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