Montag, 21. November 2016

[Buchvorstellung mit Blick ins Buch] Lily Wilde - VIP "Sexy Player" Band 1

Hey ihr Lieben,

kennt ihr die Neuerscheinung von Lily Wilde schon?
Band 1 ihrer "VIP-Trilogie" ist jetzt erschienen. "VIP - Sexy Player" ist ein schöner erotischer Roman für einen entspannten Nachmittag.
Bevor ihr von mir eine Leseprobe aus dem Buch bekommt, erzähle ich euch erstmal etwas von den Eckdaten.

VIP - Sexy Player

ISBN: 9783955735289
Preis: 2,99 Euro

Klappentext:
Vogue-Party, Privatjet, heiße Nächte in Vegas – Ivy hat das Gefühl, sich quasi über Nacht in einem atemberaubenden Traum zu befinden! Die junge Bankangestellte soll eine Affäre mit dem berühmten Hollywood-Schauspieler Colt Harding vorspielen, um seinen neuen Film zu pushen, bei dem sie als Komparsin dabei war. Im Gegenzug wird sie dafür fürstlich entlohnt. Das Geld kann die hübsche Ivy gut gebrauchen, um ihrem Bruder aus der Patsche zu helfen. Doch was sie nicht geplant hat: Mit jedem Tag fühlen sie und Colt sich mehr voneinander angezogen, und der leidenschaftliche Kuss vor Ivys Haustür ist alles andere als ein Fake. Der Traum scheint sich in echtes Glück zu verwandeln, bis eine miese Erpressung alles zu zerstören droht ...

Dieser Roman ist abgeschlossen und ohne Cliffhanger.

Die VIP Trilogie:
Band 1: "VIP - Sexy Player"
Band 2: "VIP - Dirty Champion" erscheint am 17.12.2016
Band 3:"VIP - Irresistible Bastard" erscheint am 21.01.2017

Und nun zum Blick ins Buch:
[...]Es dröhnte so laut, als würde ein Atom-U-Boot starten und ich direkt neben dem Reaktor liegen. Mühsam versuchte ich, die Augen zu öffnen. Doch meine Lider waren schwer wie ein Bleigewicht. Es kostete mich größte Mühe, sie zu bewegen und etwas Licht an meine Netzhaut zu lassen. Als es mir endlich gelang, das linke Auge zu einem schmalen Schlitz zu öffnen, nahm ich einen Teil meiner Umgebung wahr. Es sah nicht so aus, als würde ich mich auf gefährlichem Gelände befinden. Es war auch kein U-Boot in Sicht. Ich lag in einem Schlafzimmer. Das Bett war weich und die Bettwäsche sauber. Dahinter befand sich ein Kleiderschrank mit riesigen Türen. Das Dröhnen wurde heftiger, sobald ich meinen Kopf bewegte. Das Geräusch kam von keinem Reaktor, nicht einmal von einem kleinen Rasenmähermotor. Es befand sich lediglich in meinem Kopf. Langsam öffnete ich auch das andere Auge. Und meine restlichen Sinne erwachten ebenfalls. Das Kopfkissen, in dem mein dröhnender Schädel lag, duftete nach Lavendel, und neben mir lag eine Blonde in einem Meer aus Haaren. Gequält hielt ich die Hand an meinen Kopf. Wo war ich gestern gewesen? Was hatte ich getrunken? Und wer war sie? Sie hatte eine Stupsnase und volle Lippen. Ihr Mund stand im Schlaf leicht offen, ein leises Schnarchen war zu hören. Allmählich drang eine Erinnerung an vergangene Nacht in mein Bewusstsein. Die BMW-Party! Der Autokonzern hatte zu einer riesigen Feier eingeladen, weil ich seine Autos so gerne zu Schrott fuhr. Und die Blonde war eins der Mädchen gewesen, die die Drinks servierten. Wie war doch gleich ihr Name? Bambi oder Bimba oder Simba. Irgendwie hatte sie nach Disney geklungen. Sie drehte sich zur Seite, wobei sie etwas Undefinierbares brabbelte. Dann schmatzte sie laut und schnarchte leise weiter. Die Decke rutschte zur Seite und entblößte eine ihrer Brüste. Sie besaß ein Tattoo um die Brustwarze herum, das den Nippel so aussehen ließ, als wäre er ein Klingelknopf. Drück mich stand darunter.
Ich musste raus hier. Vorsichtig, damit ich sie nicht weckte, erhob ich mich und stand auf. Meine Hose lag auf dem Boden, mein T-Shirt weiter vorn an der Tür, direkt neben ihrem BH. Hatten wir es nicht erwarten können, sodass wir uns schon in der Tür die Klamotten vom Leibe rissen? Keine Ahnung. Meine Erinnerung ließ mich im Stich. Alles, was nach der Party passiert war, lag in einem grauen Nebel. Während ich meine Hose aufsammelte, sah ich zu der Blonden. Ihre vollen Lippen wirkten einladend, sodass ich mir sofort vorstellte, wie es wäre, wenn sie sich um meinen Sch.... schlossen. Doch leider verriet mir mein Gedächtnis nicht, ob sie es heute Nacht wirklich getan hatte. Ich konnte mich auch nicht entsinnen, wie es sich anfühlte, in ihr zu sein. Hatte ich die richtigen Knöpfe gedrückt, ohne dass das Tattoo mich darauf aufmerksam machen musste? Und wie war doch gleich ihr Name? Mumba? Ich hob meine restlichen Sachen auf und ging ins Badezimmer. Die Dusche aufzudrehen, wagte ich nicht, damit sie nicht erwachte. Ich spritzte nur kaltes Wasser in mein Gesicht, damit sich das Dröhnen in meinem Kopf verringerte. Und damit meine Augen abschwollen. Wie es aussah, waren die Tage, in denen ich die Nächte im Club durchfeiern konnte, gezählt. Ich wurde bald achtundzwanzig, ein gefährliches Alter. Noch klopften die Studiobosse an meine Tür und überschlugen sich mit Angeboten. Aber sobald ich mich der dreißig näherte, würden sie sich zurücknehmen. Dann wollten sie mich nicht mehr als glorreichen Helden in Actionfilmen sehen, sondern als geplagten Vater in Familienschmonzetten oder Psychothrillern. Und wenn ich mit dröhnendem Schädel, dicken Augen und einer Bierwampe vor der Kamera stand, bekam ich sowieso nur noch Rollen als Penner oder Serienmörder. Ich musste aufpassen, sonst war meine goldene Zeit bald vorüber.[...]

Ihr werdet eure Freude mit dieser Geschichte haben. Viel Spaß beim Lesen.

Eure Beate

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mein letzter Post

[wants to read] Endlich möchte ich wieder lesen ...