Donnerstag, 17. November 2016

[Buchvorstellung] Neuerscheinung von Veronika Engler - "Erdbeerhimmel" mit Blick ins Buch

Hey ihr Lieben,

ich hab wieder einen Buchtipp von unserer Veronika Engler für euch. Sie hat einen schönen New Adult Roman geschrieben, der euch garantiert fesseln wird. Es geht in die Luft, mit einem sehr attraktiven Pilot. Also haltet euch fest.

Erdbeerhimmel

Titel: Erdbeerhimmel
Autorin: Veronika Engler
Verlag: Klarant Verlag
Erschienen: November 2016
Genre: New Adult
Seitenzahl: 120 Seiten
Ausgabe: E-Book

ISBN: 9783955735371
Preis: 2,99 Euro




Klappentext:
Mike ist Offizier bei der U.S. Air Force, handelt geplant und strukturiert, doch dann verwechselt er eines Tages eine Tür und das Schicksal übernimmt das Kommando: Die süße Audrey stolpert in sein Leben. Die junge Frau trägt ihr Herz auf der Zunge und gerät in eine höchst peinliche Situation, die in eine heiße Begegnung umschlägt... Doch Audrey verschweigt ihm etwas Wichtiges und setzt damit das Glück aufs Spiel, denn ihr großer Vertrauensbruch ist für Mike nicht akzeptabel. Kann sie alles erklären, wird er verstehen und kann er verzeihen?

Wäre das was für euch? Ich hab auch eine kleine Leseprobe für euch:
Im Büro angekommen erwartete mich wie immer erst einmal eine schöne Tasse herrlich duftender Kaffee. Das gehörte hier zum Service, wenn man sich tagtäglich mit den erotischen Fantasien diverser Männer herumärgerte, nur, damit sie zum Ende kamen. Spaß beiseite.
In Wahrheit sorgte meine liebe Freundin Leah immer dafür, dass der wunderbare Kaffee stets genau zum richtigen Zeitpunkt für mich bereitstand.
Leah war die gute, wenn auch ein wenig verrückte Seele aus dem Labor gegenüber auf der anderen Seite des Treppenhauses. Was genau dort jedoch vor sich ging, wusste ich nicht. Vermutlich irgend so eine geheime Behörde der Regierung, die Men in Black oder so, witzelte ich, wann immer das Thema in der Samenspenderbank zur Sprache kam. Ich fragte jedoch nicht weiter nach, da ich wusste, dass Leah kein Wort darüber verlieren durfte. Auch ich wollte nicht, dass man mich über meinen Job ausfragte und im übertragenen Sinne bis auf die Unterhose auszog. Vor allem nicht bei den bequemen
Liebestötern, die ich im Allgemeinen trage, zog ich mich selbst in Gedanken auf. Aber was sollte ich mir auch jeden Tag diese kratzende Discounter-Spitze antun, wenn es ohnehin niemand außer mir zu Gesicht bekam? Eben.
Um diese Zeit war für gewöhnlich noch nicht viel los und so staunte ich nicht schlecht, als bereits fünf Minuten nach Dienstbeginn ein Mann durch unsere Tür kam. Er war groß, überaus gut gebaut und ich mochte wetten, dass er vor lauter Muskeln sicher Schwierigkeiten hatte, aus dem schmalen Aufzug im Treppenhaus zu steigen. Beinahe wäre mir zum ersten Mal in meinem Leben der Mund vor Staunen offen stehengeblieben. Jetzt bloß nicht anfangen zu sabbern, Audrey. Das wäre sehr unprofessionell.
Der mir natürlich unbekannte Mann trug ein enges, dunkelgraues Shirt, wodurch ich an seinen beiden Oberarmen die Enden eines großen Tattoos erkennen konnte. Möglicherweise reichte es von einem Arm über den Rücken hinweg bis hin zum anderen? Audrey! Reiß dich gefälligst zusammen!, schalt ich mich selbst. Aber ich war auch nur eine Frau, eine Single-Frau wohlgemerkt, und schließlich nicht blind. Und solange Mr. Nice Guy meine Gedanken nicht mitbekam, kann ich mir ja wohl etwas
Appetit holen, oder?
Unsicher sah er sich im Raum um und ich hatte beinahe den Eindruck, als hätte er sich zufällig zu uns verirrt. Doch beim ersten Mal waren die meisten Männer etwas schüchtern. Er würde schon auftauen, wenn er erst die heißen Filmchen in unseren anspruchsvoll eingerichteten Kabinen sah. Oh, und wenn nicht, würde ich ihm vielleicht sogar ein wenig auf die Sprünge helfen, dachte ich gedankenverloren und ohne auf meine erneut schimpfende innere Stimme zu hören, während mein Adonis sich
allmählich meinem Tresen näherte. „Ähm, guten Tag. Ich habe einen Termin bei Ihnen.“ Oh, wie süß. Er hält das hier wirklich für einen offiziellen Termin. Nimmt seine Aufgabe wohl sehr ernst, wie?,
überlegte ich kurz. Mein erster Eindruck von Schüchternheit war bereits jetzt verflogen und ich erkannte, dass er nur so vor Selbstbewusstsein strotzte.[...]

Die Tür ins Glück? Mal schauen, wie verwirrt er ist, wenn er merkt, wo er gelandet ist.

Eure Beate

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