Donnerstag, 22. Dezember 2016

[Buchvorstellung & Blick ins Buch] Leocardia Sommer - Loving an Angel

Hey ihr Lieben,

es gibt wieder etwas neues von unserer Leocardia Sommer. 
"Loving an Angel" ist ein Liebesroman, der unter die Haut geht.

Klappentext:
Christines Schicksal ist gnadenlos, sie ist unheilbar krank. Als sie den attraktiven Sam kennenlernt, fordert sie ihn schon nach wenigen Minuten zu tabulosen Sex auf, schließlich hat sie keine Zeit zu verlieren. Seine Härte und Dominanz fegen all ihre Zweifel und Ängste weg und sie bekommt eine Ahnung davon, was sie bisher in ihrem Leben versäumt hat. Lust und Gier treiben sie in ungeahnte Höhen. Dabei hat sie keine Ahnung, wie gefährlich es ist, sich mit ihm einzulassen, denn er ist nicht der, der er vorgibt zu sein… Sam ist zunächst überrumpelt, gleichzeitig jedoch völlig fasziniert von der üppigen Blondine. Er begreift, dass Christine die Rettung für seine dunkle Seele ist. Doch die Diagnose ist eindeutig und es bleibt nicht mehr viel Zeit…


Natürlich gibt es noch eine schöne Leseprobe für euch:
[...]„Guten Morgen, Florian. Ich danke dir, aber ich versuch mal mein Glück. Vielleicht lässt er sich ja erweichen.“ Christine schenkte Florian ein gequältes Lächeln und versuchte, den dumpfen Schmerz in ihrem Hinterkopf zu ignorieren. Noch war es zu früh für Schmerzmittel, besonders, wenn sie heute etwas zu Papier bringen wollte. Entschlossen ging sie auf den dunkelhaarigen Mann zu und je näher sie kam, umso überraschter war sie. Gott, war er gutaussehend. Obwohl es das nicht wirklich traf – nein. Dieser Mann war aus der Nähe betrachtet nicht nur einfach gutaussehend, sondern hatte darüber hinaus auch eine gefährliche Ausstrahlung. Er wirkte gefährlich und heiß. Um genau zu sein – äußerst heiß. Sein dunkles Haar sah aus, als wäre er gerade aus dem Bett gekrabbelt und ließ viel Spielraum für Christines lebhafte Fantasie. Kurz schoss ihr der Gedanke durch den Kopf, er könnte vielleicht ihr Killer sein. Sie verwarf ihn jedoch sofort wieder, denn wenn es danach ginge, hätte dies auch jeder andere x-beliebige Fremde sein können, der ihr in den letzten Wochen über den Weg gelaufen war.
Und natürlich würde der ausgerechnet hier sitzen und auf dich warten, dachte sie mit einem Anflug von Heiterkeit, obwohl sie sich gerade noch über ihn geärgert hatte. Obwohl er saß, konnte sie erkennen, dass er groß war – viel größer als sie selbst. Die langen Beine hatte er übereinandergeschlagen und weit von sich gestreckt. Sie steckten in einer ausgebleichten Jeans, dazu trug er modische Sneaker und ein dunkelblaues Poloshirt. Die kurzen Ärmel gaben viel gebräunte Haut frei, überzogen von feinem, dunklem Haar. Leider konnte sie seine Augen hinter den dunklen Gläsern seiner Sonnenbrille nicht erkennen, doch Christine tippte auf schokoladenbraun. Am minimalen Kräuseln seiner Lippen war zu erkennen, dass er sie wahrgenommen hatte. Das konnte doch nicht wahr sein. Der Kerl lachte sie aus.
Fast hätte Christine einen Rückzieher gemacht, doch diese winzige, äußerst provokante Geste ließ sie innehalten. Er grinst dich frech an, überlegte sie aufgebracht, ganz so, als wüsste er sehr genau, dass er deinen Tisch belegt hat. Ihr Herz begann vor Aufregung schneller zu schlagen, trotzdem sprach sie ihn beherzt an. „Einen schönen guten Morgen. Entschuldigen Sie bitte. Würde es Ihnen etwas
ausmachen, sich einen anderen Tisch zu suchen? Dies hier ist sozusagen meiner, quasi für mich reserviert. Sie müssen wissen, ich sitze um diese Zeit immer hier.“ Sie lächelte gewinnend und hoffte, er würde aufstehen, doch das tat er nicht.
Stattdessen nahm er die Brille ab und musterte sie von Kopf bis Fuß. Ich lag richtig –
schokoladenbraun mit Tupfern von karamell, dachte Christine und blinzelte irritiert, denn für den Bruchteil eines Augenblicks hatte sie das Gefühl, er sei ebenfalls leicht verunsichert. Doch es musste sich um einen Irrtum gehandelt haben, denn nun verzog er erneut spöttisch die Mundwinkel und schüttelte bedauernd den Kopf. „Tut mir leid, Lady, aber da war ich heute wohl schneller als Sie. Ich ahne schon, weshalb Sie gerne hier sitzen. Es ist ein ausgesprochen guter Platz.“ Der Mann dachte gar nicht daran, das Feld zu räumen. Im Gegenteil. Er rückte seinen Stuhl zurecht und vertiefte sich wieder in was auch immer er da las, ohne sie weiter zu beachten. Das gibt’s doch nicht, dachte Chrissy. Am liebsten hätte sie aufgestampft, aber sie wollte sich keine Blöße vor diesen großen, gutaussehenden, unhöflichen Kerl geben. Also räusperte sie sich, doch anstatt Christine erneut anzusehen, ignorierte er sie geflissentlich. „Ähm“, begann sie und wollte gerade noch einmal ansetzen, um ihn erneut höflich zu bitten, da klappte er die Zeitung zusammen und fragte: „Kann ich Ihnen sonst noch irgendwie helfen?“
Ob er ihr sonst noch irgendwie helfen konnte? Ja, verflucht. Du könntest verschwinden. Aufstehen. Dich vom Acker machen. Es gab viele Dinge, die Christine gerade einfielen, doch nichts davon war annähernd dazu geeignet, es ihm zu sagen. Urplötzlich ritt Christine der Teufel. Sie warf ihre Tasche auf einen der beiden freien Stühle und setzte sich auf den anderen. Wollen doch mal sehen, wer hier klein beigibt, dachte sie grimmig und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln.
„Ja. Können Sie tatsächlich. Um ehrlich zu sein, sogar sehr viel. Aber zu Beginn wäre es schon mal ganz nett, wenn Sie die Beine ein bisschen einziehen könnten. Dann hätte ich hier ein wenig mehr Platz“, erklärte sie ihm in aller Seelenruhe, während sie einen Blick hinüber zur Bar warf, wo Florian sie verblüfft anstarrte. Auch der Fremde schien perplex zu sein, zumindest, wenn man seinem Blick Glauben schenken durfte. Er wirkte überrascht, fing sich jedoch schnell und zog – zu Christines
Verwunderung – tatsächlich seine Beine ein. „Bringst du mir einen Milchkaffee und ein Croissant, Florian? Das wäre total lieb von dir. Dankeschön“, rief sie dem heraneilenden Kellner zu, der sofort schmunzelnd kehrtmachte.
„Sie haben also entschieden, sich einfach dazuzusetzen“, brummte der sexy Fremde und musterte sie unverhohlen. „Haben Sie denn gar keine Angst davor, dass ich das nicht mögen könnte? Oder einer bin, der Frauen verschleppt?“ „Um ehrlich zu sein, kein bisschen“, flötete Christine unbekümmert, obwohl ihr Herz bis zum Hals schlug. Noch nie in ihrem Leben hatte sie so etwas getan und schon gar nicht bei so einem attraktiven Exemplar von Mann. Und dann war da noch dieser absolut
abwegige Gedanke, er könnte derjenige sein. „Aber falls es Sie doch stören sollte, da drüben wäre noch etwas frei.“ Sie deutete auf einen Tisch auf der anderen Seite des Lokals. „Also gut, Lady. Dann schießen Sie mal los. Wer sind Sie und wer hat Sie auf mich angesetzt?“ Gelassen nippte der Fremde an seiner Teetasse, die in seiner großen, gebräunten Hand irgendwie deplatziert wirkte.[...]

Diese Geschichte ist genau das Richtige für diesen Nachmittag. Viel Spaß beim Lesen und bis bald

eure Beate

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