Freitag, 15. September 2017

[Buchvorstellung] Helen B. Kraft - Aus Verrat geboren: Erbe der sieben Wüsten 1


Hallo ihr Lieben,

kennt ihr schon die Buchreihe von Helen B. Kraft "Erbe der sieben Wüsten"?
Nächsten Monat erscheint Band 5 dieser Serie und ich möchte euch ab heute jeden Tag die ersten vier Bände näher vorstellen.

Band 1 "Aus Verrat geboren" erschien im Oktober 2015 im Machandel Verlag. Es ist eine Romantic Fantasy Buch, dass euch verzaubern wird.
Auf euch warten Spannung, Intrigen, knisternder Gefühle, Freundschaft und Brutalität. Ein Mix, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Klappentext:
Mit harter Hand herrscht König Crothar über sein Reich. Hart genug, dass sein Sohn Cruth es vorzieht, in der Menschenwelt zu leben. Dort allerdings muss er die Bestie, seine zweite Natur, zügeln, denn die Menschen fürchten seinesgleichen. Zu Recht, wie Cruth sehr genau weiß.
Dann trifft er auf Nerey. Die atemberaubend schöne junge Hexe, zu der er sich sofort hingezogen fühlt, könnte sich allerdings für ihn als Katastrophe herausstellen. Denn zum einen fürchtet Nerey die Bestien, zum anderen hütet sie ein Geheimnis, das nicht nur Cruths Welt zu erschüttern droht. Doch ausgerechnet diese Frau wünscht sich Cruths Bestie als Partnerin.





Blick ins Buch:
[...]Die Hexenbestie benötigte zu viel Zeit, ihre Magie zu rufen. Anders als Cruth musste sie sich konzentrieren, was sie langsam machte. Er lächelte kalt, als er einen Schild errichtete, der die Magie der Frau auf sie selbst zurückwarf. „Was zum…?“Ihr Ruf erstickte und sie taumelte nach hinten, nur um gleich darauf von einem Schwall aus Wasser übergossen zu werden, der aus dem Nichts über sie hereinbrach. „Wenn du dich mit Magiern anlegen willst, meine Kleine, solltest du den Gebrauch deiner Macht besser einzuschätzen wissen.“Cruth grollte tief unten in der Kehle, was rein gar nichts damit zu tun hatte, dass das kalte Wasser Dinge erkennbar machte, die die Frau gerade erst energisch verborgen hatte. Sie erblasste.„D-du bist eine Wüstenbestie!“ Osan trat heran, die Augen gierig auf die festgewordenen Brustspitzen unter dem feuchten Stoff gerichtet.„Wie schlau du doch bist, Weib. Dann hast du sicher auch erkannt, dass du dich ungebührlich verhältst. Du sprichst hier mit Fürst Cruth, Sohn des Crothar, und sein Stellvertreter in dieser Welt. Möchtest du vielleicht noch etwas sagen?“ „I-ich…also, ich bitte um Verzeihung, mein Fürst, ich ahnte nicht…“Sie rang die Hände, räusperte sich und nahm schließlich die Schultern zurück. Oh ja, diese Frau kannte Demut nur vom Hörensagen. Jeder andere wäre sofort auf die Knie gesunken. Cruths Bestie reckte neugierig den Kopf. Mit hoch erhobenem Kinn sagte die Frau:„Es tut mir leid, falls ich Euch beleidigt haben sollte, Fürst. Mir war nicht klar, wer Ihr seid. In den letzten Monaten sind viele Bestien hierhergekommen auf der Suche nach einem Weiberrock–willig oder nicht.“ „Ich bedaure das zu hören und nehme die Entschuldigung an. Aber willst du mir nicht endlich deinen Namen verraten, oder muss ich dich weiterhin Frau oder Weib rufen?“ Röte stieg ihren Hals hinauf und lenkte damit Cruths Aufmerksamkeit einmal mehr auf ihr üppiges Dekolleté. Verflucht seien die Götter, die sich einen Spaß mit ihm erlaubten. Diese Kleine war wirklich zu verführerisch. Und jetzt, da er wusste, dass sie eine Bestie war… „Mein Name ist Nerey.“ Dankbar für die Ablenkung riss Cruth sich zusammen:„Welchem Clan gehörst du an?“ Sie zögerte und biss sich kurz auf die Lippen.„Keinem, mein Fürst.“ „Lügnerin!“Osan zischelte fast wie die Schlangen, deren Namen sein Clan trug. „Ich lüge nicht, Herr. Ich bin Waise und schlage mich alleine durch.“
Cruth entging nicht, dass sie nicht alles sagte. Das, was sie verschwieg, mochte bedeutsam sein oder nicht, es lag nicht in seinem Interesse, die Vergangenheit einer Bestie aufzuarbeiten. Aber er wusste gerne, womit er es zu tun hatte. „Deine Farben?“ Wieder ein Zögern. Länger diesmal. „Rede, Nerey, ich verliere die Geduld.“Er verschränkte die Arme vor der Brust. Earron und Osan warfen sich beredte Blicke zu, und Cruth juckte es in den Fingern, sie dafür zu tadeln. Die beiden wussten nur zu gut, dass er selten die Geduld verlor. „Silber und schwarz.“ Mit allem hatte Cruth gerechnet, aber nicht damit, dass Nerey die Farben seines eigenen Stamms tragen könnte. Es gab viele Familien innerhalb der Sieben Wüsten, die alle über Magie verfügten. Einige davon waren während Unruhen gestorben, andere hatte Crothar hinrichten lassen, um seine Stellung zu festigen. Aber Cruth hatte nie davon gehört, dass ein Kind verstoßen worden war. Bestien taten so etwas nicht. Gerade wenn es um Kinder ging, die über magisches Potenzial verfügten, täten die übrigen Clanmitglieder alles, um sie aufzunehmen und nach bestem Wissen und Gewissen zu erziehen.[...]

Wäre das Buch etwas für euch?
Morgen erzähle ich euch näheres über Band 2 dieser Serie.

Eure Beate

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