Donnerstag, 23. August 2012

Rezension/Britta Strauss - Nocona

Verlag: Sieben Verlag
Erschienen: August 2012
Genre: Romantische Fantasy
Seitenzahl: 762 Seiten ebook Ausgabe
                     523 Seiten gedruckte Ausgabe

(Quelle: Sieben Verlag)


Inhalt:
Die junge Fotografin Sara reist durch den mittleren Westen der USA, auf der Suche nach dem einen, besonderen Foto. Als ihr in einem Museum der Comanche Makah über den Weg läuft, ist sie hingerissen. Das perfekte Gesicht für das perfekte Foto. Doch wie erklärt sich die Vertrautheit zwischen ihnen? Was haben die intensiven Träume zu bedeuten, die sie seit ihrem ersten Zusammentreffen immer häufiger heimsuchen? Träume, die sie in die Vergangenheit reisen lassen, in eine Welt, die längst untergegangen ist. Immer mehr Fragen tauchen auf, die mit dem Verstand nicht zu beantworten sind. Als Pflichten Sara zurück nach New York zwingen, wird sie von Visionen überwältigt. Sie spürt, dass nur Makah ihr helfen kann. Verzweifelt versucht sie, ihn wiederzufinden, doch als es ihr endlich gelingt, bricht Unheil über die beiden Liebenden herein. Schatten aus ferner Vergangenheit drohen ihr Leben zu zerstören, auf Sara wird ein Mordanschlag verübt. Während Vision und Wirklichkeit zunehmend verschwimmen und eine tragische Liebe aus längst vergangenen Zeiten ihren Weg in die Gegenwart findet, kämpft Makah um das Leben der Frau, der sein Herz gehört.

Meine Meinung:
Wieder einmal ein sehr emotionsreiches Buch von Britta Strauss.
Ich hatte das Gefühl in eine andere Welt zu tauchen.
Zwei wundervolle Geschichten in verschiedenen Zeitebenen. Sara und Makahs Begegnung in der Gegenwart, kann man als Schicksal bezeichnen. Zusammen erleben sie in ihren Träumen das Leben zwischen dem Indianer Nocona und seiner Frau Nabuah. Sara und Makah fühlen sich dadurch  miteinander verbunden und Sara bekommt immer mehr das Gefühl dem Alltag und Trubel in der Großstadt entkommen zu müssen Sie wünscht sich nur eins, Makah wiederzusehen und gemeinsam mit ihm ihre Träume zu erleben.
Britta Strauss hat mir in diesem Buch die schwere Zeit der Indianer mit den Weißen nah gelegt. Sie gab mir das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Die Landschaft und das Leben der Indianer miterleben zu dürfen und über die Ungerechtigkeit und Unterdrückung der Weißen zu den Stämmen der Indianer nachzudenken.
Die Liebe zwischen Sara mit Makah hat mich sehr bewegt. Es gab wunderschöne romantische Szenen und wie zwei Menschen es schaffen aus unterschiedlichen Lebensverhältnissen zusammenzufinden.
Krieg und Frieden, sowie der Tod und Hungersnöte werden sehr realistisch beschrieben.
Die  Liebe zwischen Nocona und Nabuah ist grenzenlos, zusammen erleben sie wie nahe der Tod und das Leben stehen.
Das Ende des Buches ist spannend und sehr emotional, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.

Ich habe in diesem Buch sehr viel über das Leben der Indianer gelernt und dafür bedanke ich mich bei Britta Strauss.


Meine Bewertung: 5/5

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Sieben Verlag für dieses Rezensionsexemplar

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