[Rezension] Anne-Marie Jungwirth - Engelsstaub

Titel: Engelsstaub
Autorin: Anne-Marie Jungwirth
Verlag: Impress
Erschienen: Mai 2015
Genre: Fantasy, Drama, ab 14 Jahre
Seitenzahl: 287 Seiten
Ausgabe: E-Book

ISBN: 978-3-646-60145-9
Preis: 3,99 Euro [E-Book]



Klappentext: 
Jade Brooks ist ein Nerd. Mit Mädchenkram, Partys und schicken Klamotten hat sie nicht viel am Hut, ihr Herz gehört der Wissenschaft und ihrem verstorbenen Vater. Zumindest bis sie auf den vermeintlichen Bad Boy und Rockmusiker Caspar Sinclair trifft. Doch kurz bevor es zwischen dem ungleichen Paar ernsthaft zu knistern beginnt, wird Jades Leben durch einen Autounfall ein jähes Ende gesetzt. Als sie sich kurze Zeit später als Engel im Himmel wiederfindet, prasseln die Ereignisse auf sie nieder: Ausgerechnet sie soll im Engelsheer der Matchmaker als Liebesengel dienen, von ihrem Vater fehlt jede Spur und der junge Mann, den sie verkuppeln soll, ist kein Geringerer als Caspar Sinclair...

Die Autorin: 

© Barbara Klaczak
Anne-Marie Jungwirth, Jahrgang 1978, ist studierte Betriebswirtin und im Finanzbereich tätig. Den Zahlen gehört ihr Kopf, dem Schreiben ihr Herz. Ihre Leibspeise sind romantisch-fantastische Jugendbücher. Mit einer ihrer Kurzgeschichten konnte sie jüngst den Literaturwettbewerb der Mitteldeutschen Buchmesse gewinnen. Die Autorin lebt mit Mann und Sohn in ihrer Wahlheimat Österreich.

Meine Meinung: 
Die Geschichte um Jade und Casper ist sehr tragisch und traurig.
Ich war ziemlich überrascht, dass das Buch schon nach wenigen Kapiteln solch eine Wendung macht. Die Beziehung von Beiden steht gerade erst am Anfang. Zum allerersten Mal ist die 16 jährige Jade verliebt und lernt mit Casper, das Gefühl Schmetterlinge im Bauch zu haben kennen und schon passiert ein tragischer Unfall.

Jade liebt die Wissenschaft und ihr ist es egal ein Nerd zu sein. Sie hält nicht viel von Schminken und Mode. Sie war sehr überrascht, dass ausgerechnet Casper Sinclair sich für sie interessiert.
Nach dem Tod ein Engel zu sein, war für Jade, die zu allem eigentlich eine logische Erklärung hat, sehr verwirrend.
Ein Engel, die zu einem Matchmaker ausgebildet wird und dann einen menschlichen Schützling bekommt. Dieser ist ausgerechnet Casper, der nach dem Tod von Jade sehr leidet. Mit Engelsstaub ist sie in der Lage sich sichtbar und greifbar zu machen, so dass sie sich Casper zeigen kann.

Anne-Marie Jungwirth hat wunderbare, gefühlvolle Protagonisten erschaffen, die schon in sehr jungen Jahren, belastende und dramatische Dinge erleben musste.
Casper ist ein attraktiver 17 jähriger Teenager, dem die Mädchen zu Füße liegen. Er liebt die Musik und macht nach außen hin einen taffen Eindruck. Doch hinter der Fassaden sieht es oftmals anders aus.
Ich hätte so gerne noch mehr von der Liebesgeschichte gehabt. Schade, das sie so früh endete.
Die Autorin hat einen angenehmen und lockeren Schreibstil.  Sie schreibt witzig und hat eine Engelsgeschichte erschaffen, wie ich sie noch nicht kannte.

Der Roman ist bis zum Ende hin spannend und  fesselnd. Er beschreibt, wie es ist, in sehr frühen Jahren schon einen geliebten Menschen zu verlieren. Tod und Liebe liegen sehr dicht beieinander. Man bekommt das Gefühl, dass auch Anne-Marie Jungwirth ein Stück an das Leben eines Engels glaubt oder man es sich wünscht, als Engel weiter zu leben.

Mein Fazit: 
Eine junge Liebe, die viel zu kurz endet, aber trotzdem über den Tod hinaus auf eine andere Art weiterlebt, dass habe ich in diesem Buch erlebt. Wie ist es einen geliebten Menschen zurück zu lassen und zu hoffen, dass dieser trotzdem ein erfülltes Leben hat.
Das Buch hat mich sehr ergriffen. Es war packend und traurig. Ich habe bisher noch kein Fantasybuch gelesen, indem ein junges Mädchen so früh stirbt.
Anne-Marie Jungwirth hat mich ganz wunderbar unterhalten.

Meine Bewertung: 5/5

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