[Rezension] Anna Loyelle - Wie ein Schmetterling im Wind

Titel: Wie ein Schmetterling im Wind
Autorin: Anna Loyelle
Verlag: Bookshouse Verlag
Erschienen: April 2016
Genre: Young Adult, Thriller, Drama
Seitenzahl: 334 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch

ISBN: 978-9963-53-315-2
Preis: 2,99 Euro [E-Book]
         13,99 Euro [Print]








Klappentext
Nicht immer ist alles so, wie es scheint. Manchmal stößt man auf Geheimnisse, die man nicht erfahren will, aber sie helfen einem zu verstehen – und zu verzeihen.
Die sechzehnjährige Nora ertrinkt im elterlichen Swimmingpool. Ein harter Schlag für ihre beste Freundin Alicia. Die beiden waren enge Freundinnen und gingen durch dick und dünn. Als sich Alicia ein Erinnerungsstück aus Noras Zimmer holt, findet sie ihr Tagebuch und einen Schlüssel, der nirgendwo zu passen scheint. Allmählich wird ihr klar, dass ihre Freundin viele Geheimnisse mit sich herumtrug. Geheimnisse, die sie innerlich zerfraßen. Immer grauenhaftere Dinge kommen ans Tageslicht, die Alicia nicht glauben will. Nach und nach öffnen sich neue Türen, die sie dem Geheimnis Stück für Stück näherbringen. Schon bald wünscht sich Alicia, das Tagebuch niemals gefunden zu haben.

Die Autorin:


Anna Loyelle, alias Andrea Kammerlander, wurde 1972 in Schwaz in Tirol im Zeichen des Zwillings geboren. In der Marktgemeinde Jenbach aufgewachsen, entdeckte sie bereits in der Grundschule den Hang zum Schreiben. Ihre Gedanken brachte sie damals mit der Füllfeder in einem Schulheft zu Papier, und erfreute ihre Mitschüler und Lehrer vorwiegend mit Abenteuer- und Tiergeschichten. Mit vierzehn Jahren schrieb sie ihr erstes Buch, das sieben Jahre später veröffentlicht wurde. Nach der Geburt ihrer Söhne legte Anna Loyelle eine Schreibpause ein, die sie im Jahr 2000 wieder beendete. Seitdem schreibt sie Jugendromane, Liebes- u. Erotikromane, Kindergeschichten, Thriller und Kurzgeschichten verschiedener Genres. Zahlreiche ihrer Werke wurden bereits in Zeitschriften, Anthologien, Onlineverlagen und als Print-Books veröffentlicht.

Trailer: 

         

Meine Meinung: 
Was macht man, wenn plötzlich die beste Freundin stirbt? Und wie fühlt man sich, wenn man erkennt, dass die beste Freundin auch noch Geheimnisse hatte?
Genauso ergeht es Alicia, als ihre beste Freundin Nora im Pool ertränkt aufgefunden wird.
Wer könnte es ausgerechnet auf Nora abgesehen haben?
Das Tagebuch des verstorbenen Mädchen, lässt Alicia nach und nach auf Dinge stürzen, die sie nie für möglich gehalten hatte.
Alicia ist ein ganz wunderbares Mädchen, mit dem ich sehr gelitten habe. Ich fand es schön, dass sie endlich Cato findet. Ein Junge, in den sie schon lange verliebt ist und mit dem sie die schwere Zeit übersteht. Er ist für sie da und zusammen erfahren sie Dinge, die nicht nur schockierend für Alicia waren, sondern sie teilweise wütend darüber wurde. Die Frage, die man sich stellt ist doch, wieso hat man von alldem nichts mitbekommen.
Nora ist zwar tot, doch trotzdem sehr präsent im Buch. Durch ihre Tagebucheinträge ist sie neben Alicia und Cato schon einer der Hauptprotagonisten.
Ich selbst wüsste gar nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich erfahren würde, welche Gedanken meine beste Freundin hatte.
Dieses Buch ist eine Mischung aus Thriller- und Liebesroman. Wie dicht Drama und Liebe doch beieinander liegen können.
Anna Loyelle hat mich mit diesem Buch sehr überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass solch eine Geschichte hinter dem Titel steckt.
Ihren Schreibstil mochte ich schon immer. Sie schreibt grandios und mitfühlend. Man macht sich automatisch Gedanken über Leben und Tod, was mich persönlich immer ein wenig belastet.

Mein Fazit: 
Mit diesem Buch hat mich Anna Loyelle getroffen. Wenn man, so wie ich, schon vieles erlebt hat, kann man sehr viele Handlungsstränge nachvollziehen.
Ich habe wirklich sehr mitgelitten und war überwältigt. Dieser Roman hat die absolut volle Punktzahl verdient.

Meine Bewertung: 5/5 


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