[Rezension] Katharina Münz - Foy und der Ring des Mauren

Titel: Foy und der Ring des Maren
Autorin: Katharina Münz
Verlag: Selfpublisher
Erschienen: Mai 2017
Genre: Historischer Liebesroman
Seitenzahl: 290 Seiten
Ausgabe: E-Book

ISBN: 978-1521102954
Preis: 1,99 Euro [E-Book]
        13,00 Euro [Print]
        kindleunlimited



Klappentext
Düster, magisch, das Leben bejahend
Foy bedeutet ›Vertrauen‹, doch genau daran mangelt es der dunkelhäutigen Magd. Wer wird sich als ihr ›rettender Freund‹ erweisen? Auf der Suche nach Ablenkung von den nächtlichen Nachstellungen ihres Herrn stolpert Foy auf dem Wormser Ostermarkt über einen ebenso gutaussehenden wie liebenswürdigen Fremden. In Erwartung einer heißen Liebesnacht schmuggelt sie den Dänen in die Kaiserpfalz – ohne zu ahnen, wen sie mit ihm die Vorhut der Nordmänner ins Herz der Nibelungenstadt eingelassen hat. Wird es am Ende einer langen Reise ausgerechnet der widersprüchliche Wikinger sein, der Foy aus dem Strudel ihrer Gefühle befreit?
Ein modern erzählter historischer Fantasyroman über körperliche Anziehungskraft und das Wunder zart keimender Liebe in einer von Gewalt geprägten Welt.

Meine Meinung: 
Ich war zu Anfang ein wenig erschrocken, wie ich Foy kennen gelernt habe. Sie wurde von Herr Childeric regelrecht verschleppt und zu seinem "Eigentum" ernannt. Seit dem erleidet sie regelrechte Höllenqualen aus.
Als sie auf dem Ostermarkt den Dänen Bjørgyn kennenlernt, ändert sich ihr Leben ruckartig. Sie geht Risiken ein, bei denen ich einfach nur gehofft hatte, dass sie gut ausgehen.
Ich muss sagen, dass mich der Schreibstil am Anfang ein wenig verwundert hat, aber es war dennoch sehr erfrischend.
Die Geschichte spielt um eine Zeit, in der es Gebräuche gibt, bei denen ich froh bin, dass es diese nicht mehr gibt.
Foy ist ein dunkelhäutiges junges Mädchen, dass schon sehr früh erleben musste, was es heißt gehorsam und immer für ihren Herrn bereit zu sein.
Die Autorin hat das Buch aus Sicht von Foy geschrieben, daher konnte ich es fast bildhaft miterleben, was ihr alles widerfährt. So manches mal war ich etwas überfordert, wenn man das so ausdrücken kann, doch am Ende war es trotzdem ein schöner abgerundeter Roman.

Mein Fazit: 
Es war eine sehr interessante Reise ins Jahr 882 und eine tolle Geschichte, die ich allen Fans historischer Romane empfehlen kann.

Meine Bewertung: 4/5

Über die Autorin: 
1968 geboren im romantischen Heidelberg, worauf sie ihr Faible für Geschichten mit romantischem Einschlag zurückführt, auch wenn sie dafür mit dem Hochdeutschen bisweilen hadert. Sie liebt den Frühling im Süden, den Sommer im Norden, den Herbst an sich und schneereiche Winter. Mit ihrem Mann lebt sie in einem Haus voller zwei- und vierbeiniger Kinder. Inmitten dieses Trubels öffnen ihr Bücher willkommene Tore in andere Welten, Zeiten und Köpfe. Mehr über das Leben und aktuelle Projekte der Autorin erfahren Sie in ihrem Blog http://katharinamunz.wordpress.com sowie im Newsletter (Abonnenten erhalten den Kurzroman ›Wellenmädchen‹ als Begrüßungsgeschenk)

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