Freitag, 25. November 2016

[Rezension] Roxanne St. Claire - Bullet Catcher Band 3 "Johnny"

Titel: Johnny
Serie: Bullet Catcher Band 3
Autorin: Roxanne St. Claire
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen: September 2011
Genre: Romantic Thrill
Seitenzahl: 360 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch, Klappenbroschur

ISBN: 978-3-8025-8350-6
Preis: 8,99 Euro [E-Book]
          9,99 Euro [Print]




Klappentext
Johnny Christiano wurde einst von den Bullet Catchers – einer Eliteeinheit von Bodyguards – davor bewahrt, auf die schiefe Bahn zu geraten. Seither nimmt er seinen Job sehr ernst. Sein neuester Auftrag lautet, die hübsche Reporterin Sage zu beschützen. Diese stellt Nachforschungen über eine zwielichtige Webseite an, die gegen Bezahlung Frauenfantasien wahr werden lässt. Sage glaubt, dass die Webseite etwas mit dem überraschenden Tod ihrer Wohnungsgenossin zu tun haben könnte. Um der Sache auf den Grund zu gehen, will Sage selbst den Service der Seite in Anspruch nehmen. Doch dabei gerät sie schon bald in größte Gefahr ...

Das Buch:
Johnny Christiano wuchs in einer Mafiafamilie auf und geriet schon früh auf die schiefe Bahn. Sein Leben verdankt er Lucy Sharpe, der Chefin der Bullet Catcher - einer Eliteeinheit von Bodyguards. Seitdem ist er ihr treuester Mitarbeiter. So stellt Johnny auch nicht viele Fragen, als Lucy ihm den Auftrag erteilt, die hübsche Reporterin Sage Valentine zu beschützen, ohne das diese davon erfährt. Sage stellt Nachforschungen über eine zwielichtige Webseite an, die gegen Barzahlung Frauenfantasien wahr werden lässt. Die Journalistin glaubt, das diese etwas mit dem überraschenden Selbstmord ihrer Mitbewohnerin zu tun haben könnte. Um der Sache auf den Grund zu gehen, zögert Sage keine Sekunde und bucht das Deluxe-Paket, das auf der Website angeboten wird und einer Entführung mit anschließender Rettung durch einen Traummann beinhaltet. Doch Johnny kommt dem bezahlten Retter zuvor und gibt sich selbst als Mitarbeiter von takemetonight aus, um an Sages Seite bleiben zu können. Gemeinsam suchen sie nach Hinweisen auf die kriminellen Machenschaften der Websitebetreiber. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto näher rückt auch die Gefahr ... bis der Tod nur noch einen Mausklick entfernt ist.

Meine Meinung:
Sage Valentine ist davon überzeugt, dass ihre Freundin keinen Selbstmord begangen hat, sondern ermordet wurde. Sie bittet ihre Tante Lucy Sharpe, Chefin der Bullet Catcher, um Hilfe, doch sie hat nach Prüfung der Unterlagen keinen Verdacht auf Mord und schickt sie weg.
Was Sage nicht weiß, Lucy setzt einer ihrer treuesten Ermittler auf sie an, um ein Auge auf Sage zu halten.
Durch ihre Arbeit als Journalistin versucht sie an Informationen heranzukommen, die eventuell den Tod von erklären würde.
Johnny gibt sich als Retter der Webseite aus und kommt so an Sage heran, ohne das sie merkt, dass er beauftragt wurde, sie zu schützen. Was aber auch Johnny nicht weiß, ist , dass Lucy ihre Tante ist.

Johnny hat alle Hände voll damit zu tun, Sage bei ihrer Recherche zu helfen. Immer wieder versucht sie mehr aus ihm herauszubekommen, wer er ist.
Er schafft es zwar immer wieder sich herauszureden, kommt aber auch Sage näher. Als er erfährt, wer Sage eigentlich ist, weiß er nicht so recht, wie er damit umgehen soll.
Mittlerweile mag er Sage immer mehr und versucht ihr bei der Klärung, des Todes ihrer Freundin, voll und ganz zu unterstützen.

Auch Band 3 der Bullet Catcher hat mich wunderbar unterhalten. Johnny ist ganz anders, als die anderen Bodyguards der Firma. Ich mochte ihn vom ersten Moment. Er versprüht einen Charme, so dass man ihn einfach lieben musste.
Roxanne St. Claire hat mich wieder in ihren Bann gezogen. Ich bin sehr gespannt, welcher Bullet Catcher im nächsten Band seine Liebe findet.
Sage und Johnny haben sich gefunden und Lucy konnte sich endlich mit ihrer Nichte aussprechen.

Mein Fazit: 
Wer die Serie mag, sollte unbedingt auch diesen Band lesen. Johnny ist gefühlvoll und hat eine ganz besondere Aura.
Das Buch bekommt von mir natürlich die volle Sternenanzahl, denn ich wurde wieder wunderbar unterhalten.

Meine Bewertung: 5/5


Montag, 21. November 2016

[Buchvorstellung mit Blick ins Buch] Lily Wilde - VIP "Sexy Player" Band 1

Hey ihr Lieben,

kennt ihr die Neuerscheinung von Lily Wilde schon?
Band 1 ihrer "VIP-Trilogie" ist jetzt erschienen. "VIP - Sexy Player" ist ein schöner erotischer Roman für einen entspannten Nachmittag.
Bevor ihr von mir eine Leseprobe aus dem Buch bekommt, erzähle ich euch erstmal etwas von den Eckdaten.

VIP - Sexy Player

ISBN: 9783955735289
Preis: 2,99 Euro

Klappentext:
Vogue-Party, Privatjet, heiße Nächte in Vegas – Ivy hat das Gefühl, sich quasi über Nacht in einem atemberaubenden Traum zu befinden! Die junge Bankangestellte soll eine Affäre mit dem berühmten Hollywood-Schauspieler Colt Harding vorspielen, um seinen neuen Film zu pushen, bei dem sie als Komparsin dabei war. Im Gegenzug wird sie dafür fürstlich entlohnt. Das Geld kann die hübsche Ivy gut gebrauchen, um ihrem Bruder aus der Patsche zu helfen. Doch was sie nicht geplant hat: Mit jedem Tag fühlen sie und Colt sich mehr voneinander angezogen, und der leidenschaftliche Kuss vor Ivys Haustür ist alles andere als ein Fake. Der Traum scheint sich in echtes Glück zu verwandeln, bis eine miese Erpressung alles zu zerstören droht ...

Dieser Roman ist abgeschlossen und ohne Cliffhanger.

Die VIP Trilogie:
Band 1: "VIP - Sexy Player"
Band 2: "VIP - Dirty Champion" erscheint am 17.12.2016
Band 3:"VIP - Irresistible Bastard" erscheint am 21.01.2017

Und nun zum Blick ins Buch:
[...]Es dröhnte so laut, als würde ein Atom-U-Boot starten und ich direkt neben dem Reaktor liegen. Mühsam versuchte ich, die Augen zu öffnen. Doch meine Lider waren schwer wie ein Bleigewicht. Es kostete mich größte Mühe, sie zu bewegen und etwas Licht an meine Netzhaut zu lassen. Als es mir endlich gelang, das linke Auge zu einem schmalen Schlitz zu öffnen, nahm ich einen Teil meiner Umgebung wahr. Es sah nicht so aus, als würde ich mich auf gefährlichem Gelände befinden. Es war auch kein U-Boot in Sicht. Ich lag in einem Schlafzimmer. Das Bett war weich und die Bettwäsche sauber. Dahinter befand sich ein Kleiderschrank mit riesigen Türen. Das Dröhnen wurde heftiger, sobald ich meinen Kopf bewegte. Das Geräusch kam von keinem Reaktor, nicht einmal von einem kleinen Rasenmähermotor. Es befand sich lediglich in meinem Kopf. Langsam öffnete ich auch das andere Auge. Und meine restlichen Sinne erwachten ebenfalls. Das Kopfkissen, in dem mein dröhnender Schädel lag, duftete nach Lavendel, und neben mir lag eine Blonde in einem Meer aus Haaren. Gequält hielt ich die Hand an meinen Kopf. Wo war ich gestern gewesen? Was hatte ich getrunken? Und wer war sie? Sie hatte eine Stupsnase und volle Lippen. Ihr Mund stand im Schlaf leicht offen, ein leises Schnarchen war zu hören. Allmählich drang eine Erinnerung an vergangene Nacht in mein Bewusstsein. Die BMW-Party! Der Autokonzern hatte zu einer riesigen Feier eingeladen, weil ich seine Autos so gerne zu Schrott fuhr. Und die Blonde war eins der Mädchen gewesen, die die Drinks servierten. Wie war doch gleich ihr Name? Bambi oder Bimba oder Simba. Irgendwie hatte sie nach Disney geklungen. Sie drehte sich zur Seite, wobei sie etwas Undefinierbares brabbelte. Dann schmatzte sie laut und schnarchte leise weiter. Die Decke rutschte zur Seite und entblößte eine ihrer Brüste. Sie besaß ein Tattoo um die Brustwarze herum, das den Nippel so aussehen ließ, als wäre er ein Klingelknopf. Drück mich stand darunter.
Ich musste raus hier. Vorsichtig, damit ich sie nicht weckte, erhob ich mich und stand auf. Meine Hose lag auf dem Boden, mein T-Shirt weiter vorn an der Tür, direkt neben ihrem BH. Hatten wir es nicht erwarten können, sodass wir uns schon in der Tür die Klamotten vom Leibe rissen? Keine Ahnung. Meine Erinnerung ließ mich im Stich. Alles, was nach der Party passiert war, lag in einem grauen Nebel. Während ich meine Hose aufsammelte, sah ich zu der Blonden. Ihre vollen Lippen wirkten einladend, sodass ich mir sofort vorstellte, wie es wäre, wenn sie sich um meinen Sch.... schlossen. Doch leider verriet mir mein Gedächtnis nicht, ob sie es heute Nacht wirklich getan hatte. Ich konnte mich auch nicht entsinnen, wie es sich anfühlte, in ihr zu sein. Hatte ich die richtigen Knöpfe gedrückt, ohne dass das Tattoo mich darauf aufmerksam machen musste? Und wie war doch gleich ihr Name? Mumba? Ich hob meine restlichen Sachen auf und ging ins Badezimmer. Die Dusche aufzudrehen, wagte ich nicht, damit sie nicht erwachte. Ich spritzte nur kaltes Wasser in mein Gesicht, damit sich das Dröhnen in meinem Kopf verringerte. Und damit meine Augen abschwollen. Wie es aussah, waren die Tage, in denen ich die Nächte im Club durchfeiern konnte, gezählt. Ich wurde bald achtundzwanzig, ein gefährliches Alter. Noch klopften die Studiobosse an meine Tür und überschlugen sich mit Angeboten. Aber sobald ich mich der dreißig näherte, würden sie sich zurücknehmen. Dann wollten sie mich nicht mehr als glorreichen Helden in Actionfilmen sehen, sondern als geplagten Vater in Familienschmonzetten oder Psychothrillern. Und wenn ich mit dröhnendem Schädel, dicken Augen und einer Bierwampe vor der Kamera stand, bekam ich sowieso nur noch Rollen als Penner oder Serienmörder. Ich musste aufpassen, sonst war meine goldene Zeit bald vorüber.[...]

Ihr werdet eure Freude mit dieser Geschichte haben. Viel Spaß beim Lesen.

Eure Beate

Sonntag, 20. November 2016

[Rezension] Roxanne St. Claire - Bullet Catcher Band 1 "Alex"

Titel: Alex
Serie: Bullet Catcher Band 1
Autorin: Roxanne St. Claire
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen: Oktober 2010
Genre: Romantic Thrill
Seitenzahl: 352 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch/Klappenbroschur 

ISBN: 978-3-8025-8444-2
Preis: 8,99 Euro [E-Book]


Durch das Alter des Buches, gibt es dieses nur noch als E-Book beim Verlag. Als Taschenbuch-Ausgabe muss man auf verschiedene Shops, die es im Netz gibt, zurückgreifen, in denen es Anbieter gibt, die das Buch verkaufen wollen. Ich habe es schon seit Jahren auf meinem SuB liegen gehabt. 




Klappentext
Die Privatdetektivin Jasmine Adams kommt nach Miami Beach, um ihre Zwillingsschwester Jessica zu suchen, die spurlos verschwunden ist. Offenbar zu spät hat Jessica den Bodyguard Alex Romero engagiert, um sie vor einem Unbekannten zu beschützen, der es auf ihr Leben abgesehen hatte. Alex bietet Jasmine seine Hilfe bei der Suche an. Und obwohl die toughe Ermittlerin anfangs glaubt, allein zurechtzukommen, gerät sie schon bald in höchste Gefahr. Zum Glück kann sie auf die Fähigkeiten des gut aussehenden Bodyguards zurückgreifen. Und Jasmine muss feststellen, dass ihr der sinnliche Alex alles andere als gleichgültig ist ...

Das Buch
Alex Romero arbeitet als Bodyguard für eine exklusive Security-Firma mit dem Namen Bullet Catcher. Ihr Spezialgebiet ist es für die Sicherheit der Reichen und Schönen zu sorgen. Alex erhält den Auftrag, die Nachrichtensprecherin Jessica Adams zu beschützen, die seit einiger Zeit Drohbriefe von einem Stalker bekommt, sich aber vehement weigert, die Gefahr ernst zu nehmen. Um ihr die eigene Verwundbarkeit zu demonstrieren, lauert Alex der Moderatorin in ihrer Wohnung auf - uns muss erstaunt feststellen, dass es sich bei der Frau , die sich durchaus ihrer Haut zu wehren weiß, um Jessicas Zwillingsschwester Jasmine handelt. Die Privatdetektivin wollte eigentlich nur für ein paar Tage den Platz ihrer Schwester einnehmen, während diese für eine heiße Story ermittelt. Jetzt fehlt von Jessica jede Spur. Gemeinsam mit Alex macht sich Jasmine auf die Suche nach ihr und ist schon bald mehr als froh, den attraktiven Bodyguard an ihrer Seite zu wissen. Denn auch sie gerät ins Visier des Stalkers ...

Meine Meinung: 
Jazz ist ein Wirbelsturm, den auch Alex schwer bändigen kann. Sie ist taff, stark und zieht Alex magisch an.
Er ist hin und weg von der attraktiven jungen Frau, die vor nichts zurückschreckt und mehr als einmal, die Nerven von Alex strapaziert und sein Herz höher schlagen lässt.
Zum ersten Mal spürt er, dass es nicht nur eine leidenschaftliche sexuelle Beziehung ist, sondern sich langsam Liebe entwickelt.
Nachdem Jazz endlich versteht, dass ihre Schwester verschwunden ist und nicht hinter einer Story herjagt, machen sich Alex und seine Kollegen der Bullet Catcher zusammen mit ihr auf die Suche nach Jessica.
Jessicas Chef ist ihnen von Anfang an verdächtig, aber auch ihre Kollegen könnten hinter dem Verschwinden stecken.
Es taucht ein Sexvideo auf, dass Jazz bitter aufstößt und die Porno-Firma plötzlich auch auf der Liste der Bullet Catcher steht.

Es war ein Highlight, dieses Buch zu lesen. In wenigen Stunden habe ich die Geschichte regelrecht inhaliert und war von den beiden Protagonisten mehr als begeistert.
Roxanne St. Claire ist ein super Auftakt gelungen. Mit den Bullet Catchern hat sie eine Serie erschaffen, die sehr viel Aktion, Spannung und Romantik beinhaltet.

Mein Fazit: 
Alex und Jazz haben mit Band 1 einen guten Start hingelegt und ich bin gespannt, ob man in den nächsten Bänden noch einiges von ihnen erfährt.
Ich kann diesen Romantic Thrill absolut empfehlen und vergebe die volle Sternenzahl.

Meine Bewertung: 5/5 

Samstag, 19. November 2016

[Buchvorstellung] Neuerscheinung von Ulrike Busch - "Der blaue Stern" Ostfrieslandkrimi

Es gibt eine Neuerscheinung beim Klarant Verlag.
Ostfrieslandkrimi "Der Blaue Stern" von Ulrike Busch

Eine spannungsgeladene, hochdramatische Story rund um eine Frau, die im Zeugenschutzprogramm landet, weil sie ins Fadenkreuz eines Unterweltbosses gerät.

Mit „Der Blaue Stern“ veröffentlicht Ulrike Busch ihren ersten Ostfrieslandkrimi im Klarant Verlag.

Von Beginn an schafft es die Autorin, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Die Mafia, die so weit weg zu sein scheint, ist auch hier in Deutschland aktiv und agiert grausam und rücksichtslos, wenn es um die Interessen des organisierten Verbrechens geht.

Es wird mörderisch! Der spektakuläre Ostfrieslandkrimi ist ein Muss für alle Krimifans.

Klappentext:
Von einem Tag auf den anderen gerät Inkas Leben in tödliche Gefahr: Durch Zufall erfährt die Goldschmiedin von den illegalen Machenschaften ihres Freundes, des Juweliers Daniel Kornblum, und sieht keinen anderen Ausweg, als ihn anzuzeigen. Nach Kornblums Verhaftung fehlen zwei Millionen Euro, die der Juwelier für den Mafiaboss Rocco Graubner aufbewahrt hatte, sowie der Blaue Stern, ein Diamant von unschätzbarem Wert. Für Graubner ist klar: Inka muss den Blauen Stern an sich genommen haben.
Inka flüchtet in ein Zeugenschutzprogramm, das sie ins ostfriesische Neuharlingersiel führt. Dort erhält sie Hilfe von einer jungen friesischen Journalistin, die keine Angst kennt und im Fall Kornblum recherchiert. Doch die Mafia legt sich einen perfiden Plan zurecht und schreckt vor keinem Mittel zurück ..

Das E-Book kann bei allen bekannten E-Book Shops wie Amazon (für den Kindle eReader), Apple iTunes (für iBooks), Thalia (für tolino), Weltbild, buecher.de, buch.de, Hugendubel, Kobo und vielen weiteren erworben werden zum Preis von 3,99 Euro.


Viel Freude mit diesem spannenden Ostfriesland-Krimi.

Eure Beate

Freitag, 18. November 2016

[Blick ins Buch] Eine kleine Leseprobe aus "Erdbeerhimmel" von Veronika Engler

Hey ihr Lieben,

zum Einstieg ins Wochenende habe ich mal eine Leseprobe aus "Erdbeerhimmel" von Veronika Engler für euch.
Es geht in die Luft ... ein Pilot, der sich in der Tür irrt und einen etwas anderen Test machen soll.
Was es damit auf sich hat, müsst ihr selbst herausfinden. Das Buch gibt es in den verschiedensten Onlineshops.

Klappentext:
Mike ist Offizier bei der U.S. Air Force, handelt geplant und strukturiert, doch dann verwechselt er eines Tages eine Tür und das Schicksal übernimmt das Kommando: Die süße Audrey stolpert in sein Leben. Die junge Frau trägt ihr Herz auf der Zunge und gerät in eine höchst peinliche Situation, die in eine heiße Begegnung umschlägt... Doch Audrey verschweigt ihm etwas Wichtiges und setzt damit das Glück aufs Spiel, denn ihr großer Vertrauensbruch ist für Mike nicht akzeptabel. Kann sie alles erklären, wird er verstehen und kann er verzeihen?



Und nun zur Leseprobe:
[...]Heute war ein merkwürdiger Tag gewesen. Zwar musste ich nicht zum Dienst erscheinen, aber die Testuntersuchung im Labor der U.S. Air Force hatte ich mir irgendwie auch anders vorgestellt. Ich war erst vor kurzem nach Washington gezogen, um hier meine neue, vorübergehende Stelle als Testpilot anzutreten. Dazu gehörte natürlich auch, dass ich mich vorab noch einmal gründlich durchchecken ließ. Allerdings kannte ich eben diese Tests bisher wesentlich ausführlicher. Aber, nun gut. Andere Länder, andere Sitten. Das galt wohl auch für verschiedene Staaten der U.S.A., denn
zuvor war ich überwiegend am Stützpunkt in Nevada stationiert gewesen.
Ich war schon von jeher Berufssoldat bei der U.S. Air Force und mittlerweile für die Testflüge der neuen Kampfjets zuständig. Und wenn die Regierung entschied, dass ich versetzt wurde, dann fügte ich mich selbstverständlich ausnahmslos. Ich hatte mich dem Staat uneingeschränkt verpflichtet und würde ihm solange wie möglich dienen. Aber der Test war nicht das Einzige, das mir heute irgendwie spanisch vorkam.
Eigentlich hatte ich der freundlichen Dame am Empfang keine tiefere Beachtung geschenkt, schließlich hatte ich andere Dinge im Kopf. Und sie redete eindeutig zu viel für meinen Geschmack. Doch dann hatte ich die quirlige Dame mit der blonden Mähne per Zufall erneut am Abend im Café wiedergesehen. Dort hatte sie sich überaus merkwürdig benommen. Erst starrte sie hemmungslos in meine Richtung und auch die weitere Zeit hatte ich immer das Gefühl, irgendwie unter Beobachtung zu stehen. Nicht zuletzt weil sie mir, seitdem ich mich zu Fuß auf den Heimweg gemacht hatte,
vermeintlich unauffällig folgte. Zunächst kam es mir so vor, als ob ich mir das alles nur
einbildete, doch schnell wurde klar, dass das alles kein Zufall sein konnte. Zumal sie nicht gerade eine sehr begabte Spionin war, wie mir schien. Da hätte man mir ebenso gut einen Elefanten hinterherjagen können, das wäre vielleicht sogar ein wenig unauffälliger gewesen. Die gesamte Situation war derart paradox, dass ich mir einfach keinen Reim darauf machen konnte. In Washington lief anscheinend so einiges neben der Spur.
Ich entschied mich, meine Verfolgerin nicht direkt zu meinem Appartement zu führen. Stattdessen schlenderte ich weiter die Straßen entlang, bis mich mein Weg in kleine, abgelegene Gassen führte. Würde sie mir auch in diese zwielichtige Gegend folgen oder endlich aufgeben? Weit gefehlt. Tapfer stapfte sie mir, schlecht getarnt hinter Mülltonnen, Mauervorsprüngen und diversem Unrat hinterher. Eine Zeit lang ließ ich sie noch gewähren, doch allmählich verlor ich ernsthaft die Geduld. Und wenn ich wütend wurde, dann war das für gewöhnlich nicht sonderlich gut für mein Gegenüber.
Ich beschoss, dem ganzen Mist ein Ende zu setzten, schlenderte weiter um die nächste Ecke und wartete, bis Madame ihren nächsten der gefühlten Hunderte von Fehlern begehen und sich blicken ließ. Drei, zwei, eins …
Als sie, wie erwartet, ebenfalls um die Ecke bog, packte ich blitzschnell zu. Binnen Sekunden und noch ehe sie wusste, wie ihr geschah, hatte sich die Jägerseite in mir aktiviert und sie in festem Griff gegen die Wand fixiert. Mit einer Hand hielt ich ihr den Mund zu, damit sie nicht auch noch laut zu schreien begann. Große, runde und überaus blaue Augen starrten mich erschrocken an. Habe ich mich in ihr und ihrem Motiv geirrt?
Beinahe hatte ich den Eindruck, die zierliche junge Frau etwas zu grob angefasst zu haben. Trotzdem würde ich im ersten Schritt auf Nummer sicher gehen. „Also gut. Du verfolgst mich. Soweit klar. Aber gibt es dafür auch einen Grund oder bist du nur eine von diesen gestörten Stalkerinnen, die gerne irgendwelchen Männern nachstellen?“ Doch sie antwortete mir nicht und starrte mich stattdessen auch weiterhin immer noch geschockt an. Allmählich verlor ich wirklich die Geduld. Aber auch ein anderes ungewohntes Gefühl machte sich in meinem Inneren breit. Obwohl ich die
offensichtliche Gefahr für sie darstellte, regte sich das tiefe Bedürfnis in mir, diese hilflose Frau zu beschützen. Geht es noch irrer? Anscheinend tat mir das Klima in dieser Stadt alles andere als gut. Jedenfalls nicht, was meinen Verstand angeht, dachte ich verwirrt. Von mir selbst erschrocken, ließ ich Blondie ruckartig los. Doch sie lief nicht davon. Stattdessen sackte sie zu Boden. Verdammt! Ich war wohl wirklich zu hart rangegangen. Wenn sie nicht gleich den Mund aufmachte, würde ich womöglich noch aus der Haut fahren. In meiner Verzweiflung ging ich vor ihr auf und ab, bis ich mich schließlich entschied, dass meine Erscheinung vielleicht weniger beängstigend auf sie wirken
würde, wenn ich mich zu ihr auf den Boden gesellte. Daher machte ich etwas, was absolut nicht meinem Naturell entsprach: Ich setzte mich neben Blondie auf den Boden und lehnte mich an die Wand. Stranger kann es beim besten Willen ohnehin nicht mehr werden. Daher versuchte ich letztmalig, etwas aus ihr herauszubekommen.
„Verflucht nochmal. Willst du wohl endlich reden und mir sagen, warum du mir die ganze Zeit über hinterherläufst?“ Endlich schien ich in ihre Gedanken durchzudringen, denn ich spürte, wie sie neben mir nervös wurde.
„Das hast du bemerkt?“ Wie bitte? Ernsthaft?
„Wie könnte ich nicht. Ich glaube, eine Dampfwalze wäre leiser und unauffälliger als du.“
„Schönen Dank auch!“ War sie jetzt etwa auch noch beleidigt darüber, dass ich sie bei ihrer kleinen Verfolgungsjagd erwischt hatte? Ich beschloss, ihren Anflug von Zickerei zu übergehen und konfrontierte sie nochmals mit der Frage, deren Antwort mich als Einziges interessierte: „Was willst du von mir?“ Wieder diese großen Augen, die mich unverhohlen anstarrten und mir scheinbar direkt in mein Innerstes zu blicken schienen.
„Das kann ich dir nicht sagen“, flüsterte sie beschämt. „Noch nicht. Aber ich schwöre dir. Ich habe nichts Böses im Sinn.“ Wie süß. Glaubte sie etwa, ich würde mich vor einer ein Meter fünfzig kleinen, penetranten Nervensäge fürchten?
„Alles klar. Doch ich wäre wirklich sehr dafür, dass du es in Zukunft sein lässt, mir auf die Nerven zu gehen.“ „Das kann ich nicht. Noch nicht. Erst, wenn ich mehr über dich weiß.“ Sie gab es auch noch offen zu? War ich denn im falschen Film gelandet und das alles ein weiterer Test?
Allmählich hielt ich nichts mehr für abwegig. „Was genau willst du denn wissen? Ich meine, nicht, dass ich es dir sagen werde“, stellte ich schnell die Sache klar. Plötzlich sprang sie auf, ohne mir eine meiner Fragen wirklich beantwortet zu haben. Sollte ich es nun dabei belassen oder dem Ganzen doch noch weiter auf den Grund gehen? Eigentlich sollten mir die wirren Gedanken der kleinen
Dame scheißegal sein. Doch aus irgendeinem Grund drängte es mich, ihr Motiv herauszufinden.
„Ich muss jetzt gehen. Ich hoffe, dass sich alles noch aufklärt.“ Damit wandte sie sich zum Gehen und ließ mich völlig perplex hier sitzen. Auf die Schnelle fiel mir nur eine dämliche Idee ein, um den Kontakt nicht gänzlich abreißen zu lassen. „Morgen Nachmittag um sechzehn Uhr am vorderen Ende des Brunnens vor dem Washington Monument. Wir sehen uns.“ Ihr knappes Nicken bestätigte, dass sie meine indirekte Einladung verstanden hatte. Dann lief sie fort. Fort aus der kleinen Gasse und
hinaus aus meinem auf einmal so merkwürdigen Leben. Ohne dass ich den Namen meiner Verfolgerin erfuhr...[...]

Und nun ab ins Wochenende.

Eure Beate

[Serienvorstellung] Eversea Serie von Natasha Boyd

Ich liebe den Lyx Verlag. Ich lese jetzt schon seit 4 Jahren wie eine Wahnsinnige fast alle Buchserien querbeet.
Am Liebsten lese ich aber Romantic Thrill und die New Adult Serien des Verlages. Eine davon ist die "Eversea-Serie" von Natasha Boyd.



Band 1: Eversea - Ein einziger Moment 


Klappentext:
Die zweiundzwanzigjährige Keri Ann traut ihren Augen nicht, als eines Abends der angesagte Schauspieler Jack Eversea in dem Restaurant auftaucht, in dem sie kellnert. Ihr verschlafenes Heimatstädtchen Butler Cove im Süden der USA ist so ziemlich der letzte Ort, an dem sie erwartet hätte, auf einen Hollywoodstar wie ihn zu treffen. Doch Jack hat Gründe, warum er aus L. A. geflohen ist. Und Keri Ann weiß, dass sie die Art und Weise, wie seine Nähe ihr Herz zum Rasen bringt, aus genau diesen Gründen ignorieren sollte. Denn egal wie gut die beiden sich verstehen oder wie sehr die Funken zwischen ihnen sprühen – die Welten, in denen sie leben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Und eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich … oder?





Band 2: Eversea - Und die Welt bleibt stehen

Klappentext:
Keri Anns Leben hat sich in dem Moment verändert, als Jack Eversea zum ersten Mal vor ihr stand. Sie hatte sich in ihn verliebt, Hals über Kopf, und fest daran geglaubt, den wahren Jack zu kennen, nicht den unnahbaren Superstar. Doch nun weiß sie: Jack hat sie betrogen und ihre Liebe verraten. Als er plötzlich wieder einen Platz in ihrem Leben beansprucht, muss Keri Ann entscheiden, ob sie ihm jemals wieder vertrauen kann...





Band 2.5 Novelle: Eversea - Weihnachtszauber


Klappentext:
Seit Hollywood-Superstar Jack Eversea in das beschauliche Südstaatenstädtchen Butler Cove geflohen ist, um für eine Weile unterzutauchen, ist in seinem Leben nichts mehr, wie es einmal war. Denn dort hat er die Kellnerin Keri Ann kennengelernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Nun steht ihr erstes gemeinsames Weihnachten bevor, und Jack beschließt kurzerhand, mit Keri Ann nach England zu fliegen, um sie seiner Mutter vorzustellen. Doch nirgends sind die Paparazzi verrückter als auf der Insel ...



Ab 21. Januar 2017

Band 3: Eversea - Mit dir kam der Sommer

Klappentext:
Nach diesem Sommer wird nichts mehr so sein, wie es war ...
Drei Jahre sind vergangen seit dem Sommer, in dem Jazz den größten Fehler ihres Lebens beging und sich auf den Bruder ihrer besten Freundin einließ. Drei Jahre, seit Joey ihr das Herz brach. Jetzt gibt das Schicksal ihnen eine zweite Chance ...







Jetzt warte ich sehnsüchtig auf Band 3. Jetzt wird erstmal Band 2.5 gelesen, denn alle Anderen davor, wurden von mir schon gelesen und rezensiert.

Bis bald
Eure Beate

Donnerstag, 17. November 2016

[Buchvorstellung] Neuerscheinung von Veronika Engler - "Erdbeerhimmel" mit Blick ins Buch

Hey ihr Lieben,

ich hab wieder einen Buchtipp von unserer Veronika Engler für euch. Sie hat einen schönen New Adult Roman geschrieben, der euch garantiert fesseln wird. Es geht in die Luft, mit einem sehr attraktiven Pilot. Also haltet euch fest.

Erdbeerhimmel

Titel: Erdbeerhimmel
Autorin: Veronika Engler
Verlag: Klarant Verlag
Erschienen: November 2016
Genre: New Adult
Seitenzahl: 120 Seiten
Ausgabe: E-Book

ISBN: 9783955735371
Preis: 2,99 Euro




Klappentext:
Mike ist Offizier bei der U.S. Air Force, handelt geplant und strukturiert, doch dann verwechselt er eines Tages eine Tür und das Schicksal übernimmt das Kommando: Die süße Audrey stolpert in sein Leben. Die junge Frau trägt ihr Herz auf der Zunge und gerät in eine höchst peinliche Situation, die in eine heiße Begegnung umschlägt... Doch Audrey verschweigt ihm etwas Wichtiges und setzt damit das Glück aufs Spiel, denn ihr großer Vertrauensbruch ist für Mike nicht akzeptabel. Kann sie alles erklären, wird er verstehen und kann er verzeihen?

Wäre das was für euch? Ich hab auch eine kleine Leseprobe für euch:
Im Büro angekommen erwartete mich wie immer erst einmal eine schöne Tasse herrlich duftender Kaffee. Das gehörte hier zum Service, wenn man sich tagtäglich mit den erotischen Fantasien diverser Männer herumärgerte, nur, damit sie zum Ende kamen. Spaß beiseite.
In Wahrheit sorgte meine liebe Freundin Leah immer dafür, dass der wunderbare Kaffee stets genau zum richtigen Zeitpunkt für mich bereitstand.
Leah war die gute, wenn auch ein wenig verrückte Seele aus dem Labor gegenüber auf der anderen Seite des Treppenhauses. Was genau dort jedoch vor sich ging, wusste ich nicht. Vermutlich irgend so eine geheime Behörde der Regierung, die Men in Black oder so, witzelte ich, wann immer das Thema in der Samenspenderbank zur Sprache kam. Ich fragte jedoch nicht weiter nach, da ich wusste, dass Leah kein Wort darüber verlieren durfte. Auch ich wollte nicht, dass man mich über meinen Job ausfragte und im übertragenen Sinne bis auf die Unterhose auszog. Vor allem nicht bei den bequemen
Liebestötern, die ich im Allgemeinen trage, zog ich mich selbst in Gedanken auf. Aber was sollte ich mir auch jeden Tag diese kratzende Discounter-Spitze antun, wenn es ohnehin niemand außer mir zu Gesicht bekam? Eben.
Um diese Zeit war für gewöhnlich noch nicht viel los und so staunte ich nicht schlecht, als bereits fünf Minuten nach Dienstbeginn ein Mann durch unsere Tür kam. Er war groß, überaus gut gebaut und ich mochte wetten, dass er vor lauter Muskeln sicher Schwierigkeiten hatte, aus dem schmalen Aufzug im Treppenhaus zu steigen. Beinahe wäre mir zum ersten Mal in meinem Leben der Mund vor Staunen offen stehengeblieben. Jetzt bloß nicht anfangen zu sabbern, Audrey. Das wäre sehr unprofessionell.
Der mir natürlich unbekannte Mann trug ein enges, dunkelgraues Shirt, wodurch ich an seinen beiden Oberarmen die Enden eines großen Tattoos erkennen konnte. Möglicherweise reichte es von einem Arm über den Rücken hinweg bis hin zum anderen? Audrey! Reiß dich gefälligst zusammen!, schalt ich mich selbst. Aber ich war auch nur eine Frau, eine Single-Frau wohlgemerkt, und schließlich nicht blind. Und solange Mr. Nice Guy meine Gedanken nicht mitbekam, kann ich mir ja wohl etwas
Appetit holen, oder?
Unsicher sah er sich im Raum um und ich hatte beinahe den Eindruck, als hätte er sich zufällig zu uns verirrt. Doch beim ersten Mal waren die meisten Männer etwas schüchtern. Er würde schon auftauen, wenn er erst die heißen Filmchen in unseren anspruchsvoll eingerichteten Kabinen sah. Oh, und wenn nicht, würde ich ihm vielleicht sogar ein wenig auf die Sprünge helfen, dachte ich gedankenverloren und ohne auf meine erneut schimpfende innere Stimme zu hören, während mein Adonis sich
allmählich meinem Tresen näherte. „Ähm, guten Tag. Ich habe einen Termin bei Ihnen.“ Oh, wie süß. Er hält das hier wirklich für einen offiziellen Termin. Nimmt seine Aufgabe wohl sehr ernst, wie?,
überlegte ich kurz. Mein erster Eindruck von Schüchternheit war bereits jetzt verflogen und ich erkannte, dass er nur so vor Selbstbewusstsein strotzte.[...]

Die Tür ins Glück? Mal schauen, wie verwirrt er ist, wenn er merkt, wo er gelandet ist.

Eure Beate

[Rezension] Roxanne St. Claire - Bullet Catcher Band 2 "Max"

Titel: Max
Serie: Bullet Catcher Band 2
Autorin: Roxanne St. Claire
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen: Mai 2011
Genre: Romantic Thrill
Seitenzahl: 368 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch, Klappenbroschur

ISBN: 978-3-8025-8349-0
Preis: 8,99 Euro [E-Book]
          9,99 Euro [Print]




Klappentext
Max Roper ist ein Mitglied der Bullet Catcher – ein Eliteteam von Bodyguards. Sein neuster Auftrag lautet, die Witwe eines vor Kurzem ermordeten Milliardärs zu beschützen: Cori Peyton. Kein leichter Job, denn fünf Jahre zuvor waren Cori und Max ein Paar und standen sogar kurz vor der Verlobung. Damals hatte sich Cori von Max getrennt, weil sie ihm die Schuld am Tod ihres Vaters gab. Nun lodern die alten Gefühle zwischen beiden wieder hoch. Doch Cori schwebt in höchster Gefahr. Der Mörder, der ihren Ehemann tötete, hat es auch auf ihr Leben abgesehen.

Das Buch:
Fünf Jahre ist es her, dass der Drogenfahnder Max Roper bei einem gefährlichen Einsatz einen Kollegen verlor. Paul Cooper, nicht nur sein Vorgesetzter, sondern auch der Vater seiner Verlobten Corinne, starb durch eine Kugel, die für Max bestimmt war. Daraufhin verließ Max die DEA und wurde Mitglied der Bullet Catcher - ein Eliteteam von Bodyguards. Coopers Tochter Cori macht ihn für den Tod ihres Vaters verantwortlich und trennte sich deshalb von ihm. Max hat Cori nie vergessen können. Doch in seinem Job dürfen Gefühle keine Rolle spielen. Da erhält Max einen neuen Auftrag: Er soll die Witwe eines vor Kurzem verstorbenen Milliardärs beschützen, die nach dem mysteriösen Tod ihres Mannes Morddrohungen erhält. Bei der Frau handelt es sich um niemand anderes als Cori! Schon bei der ersten Begegnung flammt die alte Leidenschaft wieder auf. Aber um seinen Auftrag erfolgreich ausführen zu können, muss Max ihre gemeinsame Vergangenheit hinter sich lassen, denn schon bald kommt es zu einem ersten Anschlag auf Cori. Zudem verdichten sich die Hinweise, dass ihr Mann ermordet wurde, und als Alleinerbin von Peyton Enterprises ist es Cori, die das offensichtliche Tatmotiv hat.

Meine Meinung:
Es ist ein Schock für Cori, als sie ausgerechnet Max als Bodyguard zugeteilt bekommt. Die Gefühle von damals kommen sofort wieder hoch und das Knistern ist buchstäblich zu fühlen.
Cori hat es nicht leicht, nach dem Tod ihres Mann. Nicht nur das ihr drogenabhängiger Stiefsohn Billy hinter ihr her ist und sie verklagt. In der Firma geht es auch nicht mit rechten Dingen zu. Der Rechtsanwalt von William, dem verstorbenen Mann von Cori, spielt ein falsches Spiel, nur was genau, weiß sie noch nicht.
Max ist stets an ihrer Seite und beschützt sie mit allem was er zur Verfügung hat. Die Gefühle zueinander waren nie wirklich vorbei und mit der Zeit kommen sie sich wieder näher, was mir persönlich super gefallen hat. Sie sind beide sehr leidenschaftlich und haben mich völlig mitgerissen.
Die Dinge überschlagen sich und schon bald sind sie mitten in einer Intrige aus Lügen, die Cori nie im Leben für möglich gehalten hätte.

Coris Freundin Breezy, war mir von Anfang zu anstrengend, nervig und machte sofort den Anschein, als wolle sie etwas verbergen.
Cori ist ein zielstrebiger und humorvoller Mensch. Sie spielt mit Leidenschaft Karten und pokert auch unheimlich gerne mit Max. Die Einsätze waren immer sehr witzig dabei.
Wer einiges zu verbergen hat, war der Anwalt Giff. Er war mit William befreundet und mit bei Peyton Enterprises beschäftigt.
Ich fand es super von der Autorin, dass sie immer im die Sichtweise im Wechsel dargestellt hat. Ihr Schreibstil ist wie immer angenehm und sie hat es wiedermal geschafft mich von der erste Seite an zu fesseln.
Ich wusste nie genau, wer jetzt wirklich den Mann von Cori auf dem Gewissen hatte und war mal wieder überrascht, welche Wendung die Geschichte nahm.

Mein Fazit: 
Jeder einzelne Bullet Catcher hat mich zum Schmelzen gebracht und ich freue mich auf weitere Bände.
Das Buch bekommt meine absolute Leseempfehlung. Man kann diesen Band auf unabhängig von den anderen lesen, was ich aber nicht gerne mache.

Meine Bewertung: 5/5 

[Rezension] Emma S. Rose - Herz oder Vernunft?

Titel: Herz oder Vernunft?
Autorin: Emma S. Rose
Verlag: Selfpublisher
Erschienen: November 2016
Genre: Drama
Seitenzahl: 332 Seiten
Ausgabe: E-Book

ISBN: 978-1539850755
Preis: 3,99 Euro [E-Book]
          9,99 Euro [Print]
          kindleunlimited


Klappentext:
Wie viel kann die Liebe ertragen, ehe sie zerbricht?

Auf den ersten Blick scheint Laura ein tolles Leben zu führen. Sie ist verheiratet mit einem Mann, der nicht nur gut aussieht, sondern auch noch erfolgreich ist, hat einen Job, der sie erfüllt, und einen großen Freundeskreis.
Alles könnte gut sein - doch der Schein trügt.
Hinter Simons charismatischer Fassade befinden sich schwarze Löcher, die größer werden, je länger die beiden zusammen sind. Wut wird zu seinem ständigen Begleiter, und er überschreitet jede Grenze, um seine Frau zu erniedrigen.
Immer und immer wieder verzeiht sie ihm. Die Angst, plötzlich vor dem Nichts zu stehen und ihr verzweifelter Glaube an das Gute in Simon hindern sie daran, Konsequenzen zu ziehen.
Erst als Ben in ihr Leben tritt, scheint es jemanden zu geben, dem sie sich öffnen kann. Doch der neue Mann ist ein Dorn in Simons Auge. Als es dann auch noch zu einem erschütternden Zwischenfall kommt, spitzt sich die Situation zu. Laura beginnt, ihre Gefühle zu hinterfragen. Doch ist es dafür bereits zu spät?

Meine Meinung: 
Zu allererst möchte ich sagen, dass das eine wirklich sehr bewegende Geschichte war, die mich sehr oft schlucken ließ.
Laura hat es aufgegeben, zu versuchen, ihren Mann glücklich zu machen. Immer dann, wenn sie meint, dass alles endlich gut wird, schlägt Simon zu. Sie erträgt nicht nur psychische, sondern auch physische Schmerzen.
Nach außen, ist sie eine freundliche und liebenswerte Erzieherin. Doch im inneren ist sie eine gebrochene Frau.
Als sie auf einer Party Ben kennenlernt, findet sie ihn auf Anhieb sympatisch. Ben merkt recht schnell, dass bei Laura nicht alles in Ordnung ist, doch er kommt nicht näher an sie heran.
Nach einem Vorfall, der wieder mit Gewalt endet, flieht Laura zu Ben. Dieser versucht sie zu unterstützen, was ihn immer näher zu ihr bringt. Doch sie geht zurück zu Simon. Die Lage zu Hause wird aber nicht wirklich besser und so kommt es, wie ich schon befürchtet habe, zu einem Streit, der heftiger, als jeder andere davor ist.
Simon ist ein bösartiger Mensch. Wenn er keine Kontrolle hat, flippt er aus. Er kontrolliert Laura auf Schritt und Tritt. Simon liest ihre Textnachrichten auf ihrem Handy und so erfährt er auch etwas, was sie vor ihm geheim gehalten hatte.
Ich hatte mehr als einmal Kopfkino und fandd es schrecklich, was Laura alles durchmacht. Ich konnte sie einerseits verstehen, welche Frau macht sich keine Hoffnung auf Besserung.
Aber irgendwann sollte sich der Schalter doch umlegen. Das passiert zwar bei Laura, doch damit ist nicht alles gut. Simons Drohungen sind unmissverständlich und sehr beängstigend.

Emma S. Rose hat mich beeindruckt, wie gut sie diese Situationen eingefangen und beschrieben hat. Wie ich schon sagte, hatte ich sehr oft Kopfkino. Die Gedanken, die Laura immer wieder hatte, waren so schrecklich, dass ich mitleiden musste.
Wievielen Frauen oder auch Männern geht es da draußen wohl so und tun nichts dagegen?

Das Buch hat mich sehr nachdenklich gestimmt und ich danke der Autorin für die Lesezeit, die ich damit hatte. Trotz, dass es so dramatisch war, gibt es doch immer Licht am Horizont. Man muss nur darauf zugehen können und wollen.

Mein Fazit: 
Es gibt nichts, was ich nicht schon geschrieben habe, außer das es wirklich ein Roman ist, den man unbedingt lesen sollte.
Ist es denn immer vernünftig, immer in Angst zu leben? Ich gebe diesem Buch 5 Sterne, da es mir wieder gezeigt hat, wie gut es mir eigentlich geht.

Meine Bewertung: 5/5 

Dienstag, 15. November 2016

[Buchvorstellung] Margaux Navara - "Love Me - The Hard Way" BDSM Roman

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich ein Buch im Gepäck, dass nicht von Lesern unter 18 Jahren gelesen werden sollte, denn es enthält sehr explizierte Sexszenen.
Margaux Navara heißt die Autorin zum Buch und ist bekannt für ihre BDSM Romane. Mit ihrer Neuerscheinung "Love Me - The Hard Way" hat sie wieder einen Hit gelandet.
Derzeit läuft auf Lovelybooks eine Bewerbungsrunde zum Buch. Die Leserunde beginnt in 12 Tagen. Also könnt ihr euch noch dazu bewerben.


Emma hat nach ihrer fatalen Ehe feste Pläne, und ein Mann spielt darin keine Rolle. Doch dem nackten Kerl, den sie gefesselt vorfindet, kann sie nicht widerstehen. Entgegen dem ersten Anschein ist er keinesfalls devot, sondern sehr dominant, doch bisher war ihm das Glück nicht hold bei der Suche nach der passenden Spielgefährtin. Weshalb Luke es eben immer wieder versucht, mit jeder Frau. Diese hier fängt sein Herz ein, nicht seinen Schwanz.
Doch dann taucht Emmas Ex auf, der seine Noch-Ehefrau zurückhaben will. Wo findet er sonst so leicht eine, die er nach Belieben misshandeln und demütigen kann?
Luke ist nicht sehr geschickt bei der Überbringung seiner Liebesbotschaft und Emma wird der Boden unter den Füßen weggezogen, und das nicht nur beim Bondage.
Können sich Luke und Emma gegen den Ex durchsetzen?




Ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst und für jeden Fan von BDSM Romanen, genau das Richtige ist. Also ran ans Werk.

Eure Beate

Montag, 14. November 2016

[Rezension] Roxanne St. Claire - Guardian Angelinos Band 1 "Die zweite Chance"

Titel: Guardian Angelinos - Die zweite Chance
Serie: Guardian Angelinos Band 1
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen: Juni 2012
Genre: Romantic Thrill
Seitenzahl: 432 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch

ISBN: 978-3-8025-8938-6
Preis: 8,99 Euro [E-Book]






Klappentext
Nachdem Samantha Fairchild im Weinkeller des Restaurants, in dem sie als Kellnerin arbeitet, einen Mord beobachtet hat, ist sie auf der Flucht. Sie fürchtet, der Killer könnte es auch auf sie abgesehen haben. Als sie den attraktiven Zach Angelino wiedertrifft, mit dem sie einst eine heiße Affäre hatte, bittet sie ihn um seine Hilfe. Doch Zach ist nicht mehr der Mann, der er früher war. Vom Kriegseinsatz in Kuwait entstellt, wird er von seiner dunklen Vergangenheit verfolgt. Dennoch zögert er nicht, die Frau, die er noch immer liebt, zu beschützen. Und Sam gerät schon bald in große Gefahr, als der Mörder ihre Spur aufnimmt.

Das Buch: 
Samantha Fairchild beobachtet, wie im Weinkeller des Restaurants, in dem sie als Kellnerin arbeitet. ein stadtbekannter Journalist eiskalt ermordet wird. Sie weiß, dass der Killer sie gesehen hat und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er auch hinter ihr her ist. Da sie der Polizei nicht vertraut, bittet Sam ihre langjährige Freundin, die Ermittlungsreporterin Vivi Angelino, um Hilfe. Für diese ist Sams Notlage der Anlass, einen seit Langem gehegten Plan in die Tat umzusetzen, die Gründung einer auf Personenschutz und Ermittlungen spezialisierten Sicherheitsfirma - der Guardian Angelinos. Hierzu holt Vivi auch ihren Zwillingsbruder Zach mit ins Boot, worüber Sam allerdings wenig begeistert ist. Sie hatte sich geschworen keinen Gedanken mehr an den geheimnisvollen Exsoldaten zu verschwenden, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte - und der ihr das Herz brach, als er von heute auf morgen einfach aus ihrem Leben verschwand. Auch Zach, bei dem ein Kriegseinsatz im Irak nicht nur äußere Narben hinterlassen hat, kann sich nur langsam mit seinem neuen Job anfreunden. Dennoch zögert er nicht, Sam zu beschützen, als sich das Netz des Killers immer enger um sie schnürt. Und dabei kommen die Guardian Angelinos einer Verschwörung auf die Spur, die weitere Kreise zieht, als sie je erwartet hätten ...


Meine Meinung:
Sam wird ungewollt Zeugin eines Mordes, in einem Restaurant, in dem sie arbeitet. Ein berühmter Kolumnist wird vor ihren Augen erschossen. Trotz, dass sie sich versteckt hielt, wurde sie mit der Überwachungskamera gefilmt, die der Mörder mitgenommen hat.
Nun trachtet man nach ihrem Leben und die Polizei ist keine große Hilfe, da sie vor Jahren bei einer Gegenüberstellung eines Mörders, den falschen Mann beschuldigt hat. Durch diesen Fehler hat sie ihr Leben komplett geändert und hat sich für die Freilassung des vermeintlichen Mörders eingesetzt damit dieser wieder auf freien Fuß kommt. Sie hat ihren Job in der Werbung aufgegeben und angefangen sich für Jura zu interessieren.
Sam versucht bei ihrer Freundin und Reporterin Vivi Hilfe zu bekommen. Dabei begegnet sie dem Zwillingsbruder von Vivi, mit dem Sam einmal eine leidenschaftliche Beziehung hatte. Zach, ein Army Ranger, der zu einem Einsatz berufen wird, verlässt sie und meldet sich danach nie wieder bei ihr. Bei diesem Kriegseinsatz wurde Zach sowohl physisch, als auch seelisch schwer verletzt. Durch Granatsplitter verlor er ein Auge und kommt mit dieser Tatsache sehr schlecht zurecht.
Vivi plant schon seit einiger Zeit eine eigene Firma zu gründen, die sich auf Sicherheitsdienste spezialisiert, daher kommt Sam´s Notlage genau richtig. Sie wird die erste Klientin der "Guardian Angelinos". Zach, der von der Idee wenig beeindruckt ist und auch den Namen unmöglich findet, geht aber darauf ein und versichert Sam für ihre Sicherheit zu sorgen und zu versuchen, den Mörder dingfest zu machen.
Drei Jahre waren vergangen, in denen Sam und Zach, sich nicht mehr gesehen haben. In diesen Jahren hat Sam immer wieder gehofft, dass Zach sich bei ihr melden würde. Mit der Zeit kommen sie sich wieder näher und sie versteht die Beweggründe ein wenig.
Für sie gab es immer nur Zach und ihre Liebe zu ihm.
Sam versucht mit allen Mitteln, Sam in Sicherheit zu bringen, doch immer wieder ist der Mörder hinter ihnen her.

Roxanne St. Claire hat einen super Auftakt mit den "Guardian Angelinos" geschrieben. Diesmal bekommt man im Gegensatz zu den "Bullet Catcher" mit, wie die Firma der Familie ensteht.
Das Buch hat mich mitgerissen.
Ich fühlte mit beiden, wie sie über ihre Schmerzen und Gefühle redeten und sich allmählich wieder näher kamen.
Die Entwicklung in diesem Mordfall haben mich völlig überrascht. Man überlegt mit, wer hinter all den Intrigen steckt und merkt am Ende, das man auf der falschen Spur war.

Mein Fazit: 
Roxanne St. Claire hat es wieder mal geschafft, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu halten. Ich habe tolle Stunden mit einem spannenden Romantic Thriller verbracht und freue mich auf weitere Bücher der "Guardian Angelinos".

Meine Bewertung: 5/5

Sonntag, 13. November 2016

[Blick ins Buch] Leseprobe aus "Herz oder Vernunft?" von Emma S. Rose

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich ein wirklich tolles, aber auch sehr dramatisches Buch von Emma S. Rose für euch.
"Herz oder Vernunft?" ist ein Roman, der mich erschüttert hat und ich oftmals Schlucken musste.
Ich habe euch mal eine Leseprobe herausgesucht, damit ihr einen kleinen Einblick bekommt. Das Buch gibt es übrigens auch im kindleunlimited. 



Auf den ersten Blick scheint Laura ein tolles Leben zu führen. Sie ist verheiratet mit einem Mann, der nicht nur gut aussieht, sondern auch noch erfolgreich ist, hat einen Job, der sie erfüllt, und einen großen Freundeskreis.
Alles könnte gut sein - doch der Schein trügt.
Hinter Simons charismatischer Fassade befinden sich schwarze Löcher, die größer werden, je länger die beiden zusammen sind. Wut wird zu seinem ständigen Begleiter, und er überschreitet jede Grenze, um seine Frau zu erniedrigen.
Immer und immer wieder verzeiht sie ihm. Die Angst, plötzlich vor dem Nichts zu stehen und ihr verzweifelter Glaube an das Gute in Simon hindern sie daran, Konsequenzen zu ziehen.
Erst als Ben in ihr Leben tritt, scheint es jemanden zu geben, dem sie sich öffnen kann. Doch der neue Mann ist ein Dorn in Simons Auge. Als es dann auch noch zu einem erschütternden Zwischenfall kommt, spitzt sich die Situation zu. Laura beginnt, ihre Gefühle zu hinterfragen. Doch ist es dafür bereits zu spät?


Und hier ist ein richtig spannender Blick ins Buch:
»Ist ... alles in Ordnung?«, fragte Laura vorsichtig nach, und sie kam vor ihrem Mann zum Stehen. Alarmglocken begannen, hellrot zu flackern. Als Simon seinen Blick hob, war dieser kalt und stechend. Erst in diesem Moment erkannte Laura, was er da in seinen Händen hielt. Ihr Handy. »Sag du es mir«, presste er mit derart kühler Stimme hervor, dass eine Gänsehaut über Lauras Rücken raste. Ihr Blick jagte zwischen ihm und der Schlafzimmertür hin und her. Der Drang, zu fliehen, war fast übermächtig. Auch wenn sie eigentlich noch nicht wusste, worum es ging - eine Ahnung breitete sich in ihr aus wie Giftgas.
»Ich ...« »Was genau wolltest du mir sagen?« Simon war so schnell aufgesprungen, dass Laura erschrocken zurückwich. Sie stolperte gegen eine Kommode, drückte sich schmerzhaft eine der Ecken in den Rücken.
Simon hielt ihr das hell erleuchtete Display ins Gesicht, Maxis Nachricht strahlte ihr entgegen. »Oder noch besser: Was verschweigst du mir?«
Hast du schon mit Simon gesprochen? 
Fieberhaft rasten ihre Gedanken, doch natürlich gab es keine Ausrede, die ihr einfallen wollte. Nichts, was schnell genug mit ausreichend Logik untermauert werden konnte, sodass es in dieser Situation funktionierte. »Was ist, hat es dir die Sprache verschlagen?« Drohend ragte er vor ihr auf. Für einen kurzen Moment musste Laura ein hysterisches Kichern unterdrücken. Warum genau reagierte er so über? Diese Nachricht hatte doch zunächst nichts Ungutes zu bedeuten, nicht wahr? Mit keiner Silbe hatte Maxi irgendetwas erwähnt, wieso also reagierte Simon so heftig? 
»Laura!«
Als katapultiert, wachte sie blinzelnd aus ihrer Starre auf, holte schnappend Luft. »Hör zu, es ist gar nicht so schlimm -« »Nicht schlimm?«
Diese Worte brachte er brüllend hervor; mit einer einzigen geschmeidigen Bewegung holte er aus und warf das empfindliche Gerät auf den Boden. Das Geräusch von splitterndem Plastik drang an Lauras Ohr. Sie schloss die Augen, zitternd. »Dann verrate mir, warum du seit verdammt nochmal drei Wochen weißt, dass du schwanger bist, es aber noch mit keinem einzigen Wort erwähnt hast?« Es war, als würde man sie in Eiswasser tauchen. Mit einem Schlag wurde ihr Innerstes hart und fest, gleichzeitig zitterte sie nach wie vor am ganzen Körper. Er hatte nicht nur die neueste Nachricht von Maxi gelesen, sondern auch noch weitergescrollt! »Ich weiß nicht, was ich tun soll, Maxi!«, äffte er los, seine Stimme ätzend wie Säure. »Ich bin nicht bereit zu dieser Schwangerschaft! Ich wollte das nicht! Ich kann nicht mit ihm darüber reden, ehe ich nicht weiß, was ich tun soll!« Sein Gesicht warwürde sie durch einen schmalen Tunnel in die Gegenwart nur noch wenige Zentimeter von Lauras entfernt. »Willst du mir verraten, was für ein beschissenes Spiel du da spielst? Du weißt, wie sehr ich mir ein Baby wünsche! Und dann wagst du es allen Ernstes, diese Sache mit dir selbst auszumachen? Was ist - hast du überlegt, es wegmachen zu lassen, oder was?« Laura reagierte zu spät - viel zu spät. Sie hätte verneinen sollen, hätte heftig mit dem Kopf schütteln sollen, doch dafür war sie viel zu erstarrt - und Simon sah das als Bestätigung. »Du verdammtes Miststück!« Wie aus dem Nichts kam seine Faust angeflogen und landete mitten in ihrem Gesicht. Der Schmerz war überwältigend. Nicht nur, dass er mit enormer Kraft zugeschlagen hatte, das letzte Mal war mittlerweile so lange her, dass ein Teil von Laura wirklich gehofft hatte, dass sie diese Phase hinter sich gelassen hätten. Ein spitzer Schrei entfuhr ihr, dicht gefolgt von einem Schluchzen, als sie auf den Boden sank, jeglicher Kraft beraubt. Manchmal hatte Simon in solch einer Situation weitergeschlagen, manchmal auch zugetreten - in den Bauch zum Beispiel. Dieses Mal jedoch war er geistesgegenwärtig genug, um das zu verhindern, immerhin wuchs dort ein Kind heran. Sein Kind. Die Vorstellung, dass Laura es vor ihm hatte geheimhalten wollen, dass sie es vielleicht sogar weggemacht hätte, ohne mit ihm darüber zu reden, brachte ihn zum Rasen, mehr noch als je zuvor. Bedrohlich sank er vor ihr in die Knie, maß sie mit kaltem Blick. »Hör mir mal gut zu, Fräulein. Du wirst dieses Kind behalten. Mein Kind. Du wirst alles tun, was nötig ist, damit die Schwangerschaft gut verläuft. Morgen wirst du zu deiner beschissenen Chefin gehen und dich für den Rest deiner Schwangerschaft freistellen lassen - ist das klar?« Er funkelte sie an, wartete erneut auf eine Reaktion. Im letzten Moment schaffte Laura es, zu nicken. Furcht grub sich tief in ihr Herz, als sie ihren Mann nicht mehr wiedererkannte, so sehr verzog sich sein Gesicht zu einer wütenden Fratze.[...]

[Rezension] Julie Ann Walker - Black Knights Band 2 "Um jeden Preis "

Titel: Um jeden Preis
Serie: Black Knights Inc. Band 2
Autorin: Julie Ann Walker
Verlag: Lyx Verlag
Erschienen: Mai 2015
Genre: Romantic Thrill
Seitenzahl: 352 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch

ISBN: 978-3-8025-9281-2
Preis: 8,99 Euro [E-Book]
          9,99 Euro [Print]




Klappentext:
Rebecca Reichart ist die Besitzerin einer Motorradwerkstatt, die als Fassade für ein geheimes Einsatzteam von Spezialagenten dient. Als Becky von somalischen Piraten entführt wird, kommt ihr der Ex-SEAL Frank Knight zu Hilfe, in den Becky schon seit Längerem insgeheim verliebt ist. Doch schnell stellt sich heraus, dass hinter Beckys Entführung weit mehr steckt, als sie hätten ahnen können ...

Das Buch:
Frank >>Boss<< Knight wusste gleich, dass es keine gute Idee ist, eine Frau bei den Black Knight Inc. aufzunehmen. Allerdings hätte Becky Reichert ihm andernfalls niemals ihren High-End-Motorradladen als Tarnung für seine Eliteeinheit verkauft. Zugegeben, schweißen, fahren und schießen kann sie besser als jeder andere in der Truppe. Nur dass sie sich immer wieder ungewollt in Schwierigkeiten bringen muss, passt Frank so gar nicht. Zieht sie damit doch bloß unnötig Aufmerksamkeit auf die geheimen Aktionen der Black Knight Inc. Dass Becky zu einem Tauchurlaub in den Indischen Ozean aufbrich, kommt ihm das ganz gelegen - aber er traut seinen Ohren nicht, als er erfährt, dass sie dort von Piraten entführt wurde, für die sie einen gekaperten Öltanker wieder fahrtüchtig machen soll. Becky ist in großer Gefahr, denn ein übermächtiger Feind zieht im Hintergrund geschickt die Fäden. Insgeheim würde Frank keine Sekunde zögern, Becky zu befreien, lässt sie sein Herz doch schon lange bei jeder Begegnung höher schlagen. Allerdings müsste er für ihre Befreiung den Einsatz der gesamten Black Knight Inc. riskieren. Frank muss sich endlich entscheiden - für die Pflicht oder für die Liebe seines Lebens ...

Serie
Band 1: Gestohlene Wahrheit
Band 2: Um jeden Preis
Band 3: Bittere Entscheidung
Band 4: Vertraute Angst
Band 5: Wilde Sehnsucht
Meine Meinung: 
Becky scheint die Fettnäpfe, in die sie rein tritt, immer wieder anzuziehen. Als sie zusammen mit ihrer Freundin Eve auf einem Tauchurlaub ist, werden sie von Piraten entführt. Sharif, ein sogenannter Dolmetscher zwingt sie einen gekaperten Öltanker wieder zum Laufen zu bringen.
Währenddessen arbeitet Frank mit zwei Kollegen an einem Plan, wie sie Becky und Eve aus den Händen dieser gefährlichen Männer befreien können.
Alles klappt nach Schnürchen, doch Becky hat nicht damit gerechnet, dass Sharif auf Rache aus ist und hinter ihr her ist.
Frank versucht weiterhin die Gefühle zu Becky zu unterdrücken, doch nach all diesen Geschehnissen, kann er ihr nicht weiter aus dem Weg gehen.
Eine Chance, gibt er ihnen aber nicht wirklich. Er sucht immer wieder nach Ausflüchten, doch im Inneren kann er sich nicht von ihr fernhalten.
Sharif kommt Becky immer näher und als er seine Chance sieht, schnappt er zu und Becky gerät in noch größere Gefahr, als vorher.
Becky ist eine taffe junge Frau, die das Herz an der richtigen Stelle an und immer eine große Klappe riskiert. Damit bringt sie Frank auf die Palme. Er ist um einige Jahre älter als sie, ist sehr verschlossen und versucht immer wieder seine Gefühle zu unterdrücken.
Bill, Becky Bruder, hat auch mit seinen Gefühlen zu kämpfen. Er kennt Eve schon seit Ewigkeiten und sie verbindet eine gemeinsame Vergangenheit.
Schade, dass nicht weiter darauf eingegangen wird. Vielleicht bekommt er ja sein eigenes Buch. Angel, auch ein Mitglied der Black Knight Inc. und Israeli, versteht sich gut mit Becky und es kommt immer wieder zu Missverständnissen bei Frank.

Julie Ann Walker hat mich auch mit diesem Band wieder begeistert. Ich mag ihren Schreibstil und die Charaktere, die sie erschaffen hat.
Jeder Einzelne von ihnen, trägt mehr oder minder, eine Last mit sich herum, die mich neugierig gemacht hat.
Mit Frank und Becky hat sie mich sehr zum Lachen gebracht und ich hab mich buchstäblich in Beide verliebt.

Mein Fazit: 
Eine wunderbare Geschichte. Ich wollte schon nach Band 1 der Serie wissen, wie es mit Frank und Becky weiter geht und ich hab zwei sympatische Menschen kennenlernen dürfen.
Das Buch bekommt von mir die volle Sternenzahl. Absolut empfehlenswert. Thrill und Romantik waren so schön vereint. Genau, wie ich es mag.

Meine Bewertung: 5/5 



[Blick ins Buch] Sophia Chase - She is Head over Heels in Love

Hallo ihr Lieben,

um euch den Sonntag ein wenig zu versüßen, hab ich eine Leseprobe aus Band 1 "She is Head over Heels in Love" von Sophia Chase für euch.
Eine sehr erotische Trilogie, die sich genau für einen gemütlichen Sonntag auf der Couch eignet.
Viel Freude.

Rose Erwing steht mitten im Leben und scheint durch nichts zu erschüttern zu sein. Bis zu dem Augenblick, als ihr neuer Boss auftaucht und sie vom ersten Augenblick an in seinen Bann zieht. Von da an gibt es kein Entkommen mehr, sie verfällt ihm und gerät immer tiefer ins Verderben. Er ist zärtlich und besitzergreifend, ungestüm und voller Begierde. Sie braucht ihn –hart, grob, wild, sanft, zart –, alles, was er möchte. Rose entdeckt ganz neue, verruchte Seiten an sich. So sehr sie sich ihm im Rausch der Leidenschaft öffnet, so wenig gibt er aber von sich preis. Er hat einen Schutzwall um sich gebaut und lässt sie nicht hinter seine harte Fassade blicken. Das kann sie kaum aushalten und als er sie dann auch noch in eine für sie unerträgliche Situation bringt, wirft sie das völlig aus der Bahn...




Leseprobe:
[...]„Ich muss Sie kurz sprechen.“ Bennet, der steht immer noch draußen?   „Können Sie später noch einmal kommen? Ich ... ähm … telefoniere gerade.
Eine Notlüge, nur eine klitzekleine Notlüge. Die darf man sich doch wohl erlauben.
Doch Bennet scheint sich nicht darum zu kümmern. Er reißt die Tür auf, wobei ich aus den Augenwinkeln einen Blick auf Debby erhasche, die mich mit großen Augen ansieht, ehe Bennet meinen einzigen Fluchtweg mit seinem Körper versperrt und die Tür schließt. Ich sollte mich eigentlich umdrehen, doch ich erstarre. Mein Gesicht muss fürchterlich aussehen. Rot, geschwollen, überall verlaufene Schminke. Doch was soll´s. Einmal am Tiefpunkt angekommen, sollen sich doch alle an meinem Leid ergötzen.  „Rose, um Himmels willen. Was ist passiert?“, fragt er und kommt auf mich zu.
„Nichts. Gar nichts.“ Ich will stark sein. Ihn so wenig wie möglich ansehen, doch unter seinen Blicken löse ich mich auf. Ich verliere meine Contenance und beginne wieder zu weinen. Die Hände schlaff an seinem Körper nach unten baumelnd, den Kopf leicht schief gelegt und zum ersten Mal richtig menschliche Gefühlsregungen ausstrahlend, beobachtet William mich. Fast so, als würde er überlegen, ob er näherkommen soll oder nicht. Beißt sie?
Kratzt sie?  „Meine Nase läuft.“ Es ist der dümmste Satz, der mir einfällt.  „Hier“, flüstert er, reicht mir ein Taschentuch, kommt dabei um den Tisch herum und kniet sich vor mich hin. „Hat Ihnen jemand etwas angetan?“  Ich schüttle zwar den Kopf, empfinde es jedoch als unaufrichtig. „Oder doch. Ich weiß es nicht.“
Bennet scheint zwar nicht überfordert zu sein, trotzdem merke ich die Spannung, die auf seinem hübschen Gesicht liegt. Am liebsten würde ich mich ihm an den Hals zu werfen, um mir den Kummer von der Seele zu heulen. Doch ich bezwinge den Impuls und konzentriere mich auf meine
Atmung. Langsam bekomme ich sie wieder unter Kontrolle. Mein Puls rast zwar noch immer, aber nach und nach fange ich mich.  „Atmen Sie ruhig. Wollen Sie etwas trinken?“  „Nein danke.“  Er sieht auf meine Hände, die auch diesen Baumwollfetzen zerlegen – eine alberne Angewohnheit. Dann nimmt er meine Finger zwischen die seinen, streicht sanft darüber und es hilft, ich merke, wie sich die letzte Verkrampfung löst. „So ist es besser“, flüstert er. „Wer hat Ihnen etwas getan?“  „Nicht in dem Sinne. Ich hatte nur eine Auseinandersetzung. Es geht schon wieder – Flugzeug unter Kontrolle.“ Oh Gott, versuche ich gerade, witzig zu sein und aus meinem Leben eine Satire zu machen?  
„Die Maschine sieht aber noch ziemlich mitgenommen aus.“  Er hat vermutlich recht. Ich muss wie eine Mischung aus Graf Dracula und Scream wirken. „Reden Sie.“
„Ich habe mich gerade mit Taylor, meinem Freund, also Ex-Freund, getroffen und mit ihm Schluss gemacht. Das war´s.“
Bennet sieht mich schief an und scheint wütend zu sein. Ich hoffe, nicht auf mich, weil ich wegen dieser Kleinigkeit, die es für ihn sicher ist, ein solches Theater mache. Reflexartig will ich ihm meine Finger entziehen, doch er klammert sich daran, als wäre er derjenige, der Hilfe benötigt. „Das war eine sehr kluge Entscheidung, Rose. Hat er Sie betrogen?“  Einen Moment glaube ich wieder, über die Klippe zu stürzen. Atmen. Atmen, sage ich mir vor. So gelingt es mir dann doch, die Tränen zurückzuhalten. „Ja. Mit dem hatte ich eigentlich bereits abgeschlossen. Ich wollte nur wissen, warum er es getan hat. Ich meine, er wird doch nicht ohne Grund unsere Beziehung aufs Spiel gesetzt haben.
„Was hat er gesagt?“
„Dass ich langweilig bin. Ich hätte meinen Reiz verloren – so seine Worte.“ Ich fasse mir mit meiner Rechten, die ich ihm entziehen konnte, an die Schläfe, die so pocht, dass es mir fast den Schädel zerreißt. „Warum hat er mir das nicht früher gesagt? Ich hätte mich doch ändern können, oder zumindest hätte ich es versucht. Es will nicht in meinen Kopf.“
Betretenes Schweigen legt sich über uns. Es gibt mir Zeit, seine Hände zu studieren, ich vermeide bewusst den Blick nach oben, in sein Gesicht, an seine Lippen, die er vorhin zu einer schmalen Linie zusammengepresst hat. Seine Finger streichen noch immer über die meinen. Kneten sie, dann streicht er wieder über meine Handfläche, bis hinauf zu den Fingerspitzen. Meine Haut glüht, während ich dem Sekundenzeiger seiner Uhr folge. Alles ist so perfekt an ihm. Seine Hände so weich, sein Duft so angenehm, seine Stimme so sanft, ganz anders als sonst.  
So muss es sein, wenn er dich begehrt. Wenn du ihm gehörst. Ich will, dass er immer so ist. Dass die Zeit stehen bleibt und ich ewig mit ihm hier sitzen kann.
„Rose, Sie sind weder langweilig, noch fehlt Ihnen der Reiz. Sie reizen ... ach, vergessen Sie es.“  „Das müssen Sie sagen, weil Sie wollen, dass ich mit Ihnen die Termine bespreche, deswegen sind Sie doch gekommen. Dann werden Sie mir mitteilen, in welchen Nobelschuppen wir morgen essen gehen. Ein Essen, zu dem ich mich habe breitschlagen lassen. Auch wenn ich dort gar nichts verloren habe. Ich durchschaue Sie.“
Er grinst schief. „Ich muss gar nichts sagen, Rose. Ich muss auch nicht hier sein und Händchen halten. Das geschieht aus freien Stücken.“ Als er nach vorne rutscht, ist sein Gesicht plötzlich so nahe. Ich merke sogar, dass er sich heute nicht rasiert hat, da sich ein dunkler Schatten an seinem Kinn abzeichnet. Vermutlich hat ihn Miss Hope daran gehindert, denke ich traurig. „Sie müssen morgen auch nicht zum Essen mitkommen. Wobei ich mich frage, was Sie daran so schlimm finden.“  „Sie sind mein Boss“, stelle ich fest, als wäre dies Erklärung genug.  
„Morgen nicht. Morgen bin ich nur ein Freund, der Sie zum Essen einlädt“, flüstert er und wischt mir einen schwarzen Strich von der Wange. Einen von vielen, wie ich vermute.
„Sie verwirren mich“, gebe ich leise zurück. „Ich habe immer das Gefühl, dass Sie aus allem ein großes Spiel machen.“  „Haben Sie das?“  
„Ja, habe ich.“  Seine Augen wandern zu meinem Mund, der so sehr prickelt, dass ich ihn am liebsten anfassen würde. Er seufzt und sieht wieder zu mir hoch. „Sie haben ja gar keine Ahnung, welche Spiele ich mit Ihnen spielen möchte.“
„Dann tun Sie es doch.“ Die Worte sprudeln aus mir heraus, noch bevor ich denken kann. Doch es stört mich nicht. Vielleicht ist es das, was ich brauche – ihn. Den Mann, den ich auf der ganzen Welt am wenigsten haben kann.  
„Du reizt mich, das wollte ich vorhin sagen. Doch wir wissen beide, dass ich nicht darf, Rose“, raunt er und berührt sacht meine Lippen. „Drei Tage und ich kann kaum hier hereinkommen, ohne dass ich mein ganzes Maß an Selbstbeherrschung verbrauche. Es ist falsch und ich sollte mein schlechtes Image nicht so pflegen, wie ich es in deinem Fall tue.“  
Im nächsten Moment setze ich meinen Job aufs Spiel, da ich nach seiner Krawatte fasse, mich mit meinem Stuhl zu ihm heranziehe und meine Lippen auf die seinen lege. Habe ich mir Linderung erwartet, brennen sie nur noch mehr. Ich beschließe, mich mit einer einfachen Berührung zufriedenzugeben, doch ich habe die Rechnung ohne ihn gemacht. Er umfasst meinen Körper, öffnet meine Lippen und schiebt seine Zunge dazwischen. Ich stöhne, als ich ihn endlich schmecke.  Immer wieder streicht er über meine Zunge, saugt, kitzelt und reizt sie, bis ich glaube, unter ihm zu zerfließen. Auch er atmet schneller.  
Verdammt, ich will diesen Mann. Das ist nicht genug, ich möchte mehr – alles.  
Immer wieder stößt er in meinen Mund, wobei ich das Gefühl habe, dass dies der intimste, erotischste Kuss ist, den ich je erleben durfte. Die Welt um mich herum hat aufgehört, sich zu drehen, es existieren nur noch William und ich. Meine Hände, die noch immer seine Krawatte umklammert haben, wandern nun nach oben zu seinen Haaren. Ich stöhne auf, als ich sie zwischen meinen Fingern habe. So habe ich sie mir vorgestellt.
Die Wärme zwischen meinen Beinen wird immer unerträglicher, darum öffne ich die Schenkel, was ihn noch näher an mich heranbringt. In dem Moment ist mir alles eins. Mir ist egal, wie es nach diesem Kuss weitergehen soll. Mir ist egal, was außerhalb dieses Raumes geschieht, ob Charles Bennet und Debby im Türrahmen stehen und uns zusehen. Ich will nur bei ihm sein. Eine Illusion, wie die Realistin in mir schreit. Er hat selbst gesagt, dass er nicht darf. Er wird es als Unfall deklarieren und mich feuern.  
Meine Finger hat er schon längst losgelassen und eine Wanderung quer über meinen Rücken aufgenommen, wobei er mich hungrig an sich drückt. William wird mutiger und ebenso gierig wie ich, er lässt seine Finger meine Wirbelsäule hinauf nach vorne bis hin zu meiner Brust gleiten, die er so sanft streift, dass ich fast zweifle, wirklich berührt worden zu sein.[...]

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag und viel Freude mit dem erotischen Schmankerl.

Eure Beate

Freitag, 11. November 2016

[Rezension] Marliss Melton - Seal Team 12 Band 3 "Geheime Lügen"

Titel: Geheime Lügen
Serie: Seal Team 12 Band 3
Autorin: Marliss Melton
Verlag: Lyx Verlag
Seitenzahl: 320 Seiten
Ausgabe: Taschenbuch, Klappenbroschur

ISBN: 978-3802587979
Preis: 9,99 Euro



                                                                                                                               (Quelle: Lyx Verlag)                                                                                                               

Klappentext:
EIN NAVY-SEAL ISTIHRE LETZTE RETTUNG… 
Als Sara Garrets gewalttätiger Ehemann ihrenSohn bedroht, beschließt sie, ihren lang gehegten Plan in die Tat umzusetzen und ihr altes Leben hinter sich zu lassen. In ihrer Verzweiflung bittet sie den SEALScharfschützen Chase McCaffrey um Hilfe, der den beiden die Flucht ermöglicht und sie zur Ranch seines verstorbenen Großvaters in Oklahoma bringt. Doch während er und Sara sich dort schon bald näherkommen, ahnen sie nicht, dass die größte Gefahr direkt vor ihrer Türschwelle lauert… 


Das Buch: 

Sara Garret könnte in ihrer Ehe nicht unglücklicher sein: Nicht nur fordert ihr Mann Bartholomew absolute Perfektion, er kontrolliert auch kleinste Nachlässigkeiten. Schon seit Jahren versucht Sara, ihre Angst vor ihm zu überwinden und ihn zu verlassen. Als Bartholomew auch für ihren zehnjährigen Sohn Kendal zur Gefahr zu werden droht, weiß Sara, dass sie ihre Flucht nicht länger hinausschieben darf. Unverhofft trifft sie auf den geheimnisvollen Navy SEAL Chase McCaffrey, mit dem sich ihre Wege in der Vergangenheit schon mehrfach gekreuzt haben. Dieser befindet sich auf dem Weg nach Oklahoma, um die Ranch seines Großvaters wieder auf Vordermann zu bringen. In ihrer Verzweiflung bittet Sara ihn, ihr und Kendal die Flucht zu ermöglichen. Chase, der seit ihrer ersten Begegnungvon der tapferen Frau fasziniert ist, bringt die beiden kurzerhand zu seiner Ranch, wo er sie vor Saras Ehemann in Sicherheit glaubt. Doch dann zeigt sich, dass sie dort einer noch viel größeren Gefahr ausgesetzt sind: Eine militante Gruppe benutzt die Ranch als geheimes Waffenlager. Als Sara und Kendal in ihr Visier geraten, muss Chase alles dafür tun, um die Frau, die er liebt, zu beschützen ...


Meine Meinung
Saras Leben ist die Hölle. Die Angst etwas falsches zu machen, ihren Mann zu verärgern, macht sie innerlich wie auch äußerlich kaputt.
Nach einem schlimmen Vorfall, bei dem ihrem Sohn, sehr weh getan wird, entschließt sie sich endgültig, ihn zu verlassen.
Zuerst weigert sich Chase Sara zu helfen. Die Angst, dass seine Karriere dadurch beendet sein könnte, hält ihn zuerst ab, doch dann entscheidet er sich um. Zusammen treten sie die Reise nach Oklahoma an und müssen auf dem Weg mit sehr viel schwierigen Situationen fertig werden. Mittlerweile wird landesweit nach Sara und Kendal gesucht und sie ist froh, bei Chase Schutz zu finden.
Doch auf der Ranch warten die nächsten Probleme und Gefahren auf sie, Eine Gruppe Skinheads lagern auf dem Anwesen ein Waffenlager.
Trotz all dieser Ereignisse kommen sich Sara und Chase näher. Er versucht sich aber trotz allem zu distanzieren, da er in seinem Leben als SEAL, keine Familie haben möchte.
Währenddessen kommt Saras Mann ihr immer weiter auf die Spur und keiner ahnt, wie nah er eigentlich schon ist.

Ein schöner Schreibstil und eine packende Story haben mich ganz wunderbar unterhalten. Marliss Melton hat auch diesmal wieder, einige Protagonisten aus dem vorherigen Band, mitwirken lassen, was ich persönlich immer sehr schön finde.
Das Buch hat mir alles geboten, was ich bei einem Romantic Thriller mag.

Mein Fazit:
Ich hatte wirklich tolle Lesestunden mit Sara und Chase und kann dieses Buch weiterempfehlen. Diesen Band kann man unabhängig von den anderen  lesen. Ich persönlich mach es aber nicht gerne.

Meine Bewertung: 4,5/5

Donnerstag, 10. November 2016

[Blick ins Buch] Sophia Chase - Love is blind Band 2 "Bedingungslos verfallen"

Guten Morgen ihr Lieben,

es gibt wieder eine schöne Leseprobe von mir. Diesmal ist es aus der Dilogie "Love is blind Band 2 - Bedingungslos verfallen" von Sophia Chase.
Die heiße Fortsetzung, um ein unmoralisches Angebot.
Wer Band 1 "Love is blind - Unnahbar verfallen" noch nicht gelesen hat, sollte das schnell nachholen. Eine megaheiße Geschichte bekommt ihr geliefert. Zwei Männer, eine Frau und ein unmoralisches Angebot, dass ihr aus allen Problemen helfen könnte.

Band 2: Bedingungslos verfallen

ISBN: 9783955734930
Preis: 2,99 Euro

Nick hat den heißen Deal - Emily erhält eine Million Pfund, dafür steht sie ihm und seinem besten Freund Tom einen Monat lang sexuell zur Verfügung - aufgelöst, Emily jedoch pocht auf die vollständige Erfüllung des Vertrags und auf die zwei Wochen, die ihr noch zustehen. Nur dann wird sie das Geld nehmen und jeder kann seine eigenen Wege gehen…
Zu viert – mit Tom und seiner Affäre Cathy – verbringen sie ein verlängertes Wochenende auf einem romantischen Anwesen an der englischen Küste. Emily erlebt hier völlig neue Arten der Lust, doch Nick mit einer anderen Frau zu teilen, bricht ihr das Herz – die Gefühle zwischen den beiden sind einfach zu tief. Beide wollen mehr, doch wird immer klarer: Nick und Emily kommen aus vollkommen unterschiedlichen Welten. Diese Liebe scheint keine Chance zu haben …


Hier gibt es mal einen Vorgeschmack von mir, damit ihr wisst, wie es mit der heißen Story weiter geht:
[...]„Alles, was ich wollte, war, die schlimmen Dinge, die mir widerfahren sind, zu vergessen. Das Geld war die eine Sache, der Kick, mich endlich wieder einmal zu spüren und weiblich zu fühlen, die andere Seite.“  Ich höre ihr zu, verziehe jedoch noch immer keine Miene, sondern tue so, als würden mich ihre Worte nicht im Geringsten berühren.   
„Mein Freund hat mich schwanger sitzen gelassen, weil er glaubte, sein Leben wäre in einer Sackgasse geendet – durch mich. Er schob alle Schuld auf mich. Ich war verzweifelt, als ich alleine dastand.“  
Der Drang, dieses Arschloch zu suchen und für die Qualen, die er Emily zugefügt hat, zur Strecke zu bringen, überkommt mich in Sekundenschnelle, sodass ich meine Kiefer fest aufeinanderpresse. Ich fühle mich, als müsse ich sie beschützen. Als wolle ich sie beschützen. Dabei war dieser Steve nur der Erste, der sie hinterging, dann kam auch schon ich.   
„Ich habe dieses Baby geliebt, weil ich es mir wünschte, und weil Steve und ich es wollten. Unsere Trennung hatte nichts mit dem Kind zu tun. Auch ohne ihn wäre ich klargekommen. Der Schmerz, es zu verlieren, ist nicht der Grund, warum ich mich auf euer Angebot eingelassen habe“, erklärt sie und versucht ihre Stimme stark klingen zu lassen. „Ich wollte mich frei fühlen, jung, sorgenlos. Darum habe ich zugestimmt. Und darum werde ich diesen Scheck nicht annehmen. Ich habe ihn mir nicht ehrlich verdient.“
Ein paar Schritte in meine Richtung folgen, und ich spüre, wie meine Kehle austrocknet. Keine Frage, sie hat diesen Auftritt lange überdacht, ehe sie sich dazu durchringen konnte. Ihr Auftreten, ihre Gesten, aber vor allem ihre Offenheit wirken so einstudiert, dass sie zwar Verständnis und Mitleid in mir wecken möchte, nicht aber als schwach und arm wirken soll. Ich bin fasziniert von dieser Show.  
„Du willst mir helfen?“, fragt sie, steht nun direkt vor mir und beugt sich, ihre Hände auf meinen Armstützen, zu mir herab. „Dann gib mir die Chance, dir zu zeigen, dass ich an diesem Vertrag nicht zugrunde gehe.“  
„Nein, Emily. Lös diesen verdammten Scheck einfach ein“, presse ich mit zusammengebissenen Zähnen hervor.  
„Nein, Nicolas“, imitiert sie mich und kommt noch ein Stück näher, sodass ich ihren vertrauten Duft, ihre wundervollen Lippen und das Schimmern in ihren Augen zum Greifen nahe habe. Es wäre zu verlockend, mich vorzubeugen und sie zu küssen. Genau darauf ist sie nämlich aus.   
Doch meint sie es ernst, was sie mir hier auftischt, dann muss sie es mir beweisen. Vorher werde ich ihr keine Chance geben.  „Euch stehen noch zwei Wochen unserer Vereinbarung zu, die ich euch geben möchte. Die ihr mir geben sollt. Danach werde ich das Geld nehmen und ein neues Leben anfangen. Ich werde meinen Job kündigen und das machen, was ich immer wollte.“  
„Was willst du dir damit beweisen?“, stachle ich sie an.  Sie grinst süffisant, streckt eine Hand nach meinem Gesicht aus und berührt meine Wange ganz sanft. „Gar nichts. Ich tue es, weil ich es möchte. Du doch auch“, flüstert sie so leise, dass ich sie kaum verstehe.  
Ich jedoch schüttele etwas den Kopf, nicht zuletzt um ihre Hand abzuwimmeln, die mir das Denken ungemein erschwert. Denn die Entscheidung, die ich zu treffen habe, wird den weiteren Verlauf von Emilys Leben bestimmen. Sollte ich ablehnen, wird sie wie bisher in diesem verdammten Club arbeiten müssen – ihr bliebe gar keine andere Möglichkeit. Jahrelang, bis sie irgendwann daran zugrunde geht. Meine Mitschuld daran könnte ich mir niemals verzeihen. Andererseits ist unsere Verbindung längst zu intim, einfach weitermachen zu können, um die zwei Wochen hinter uns zu bringen.   
Ich meine, sieh mich an: Ich vergöttere diese Frau, habe sie unbewusst auf ein Podest gestellt, möchte sie aber selbst immer wieder runterwerfen.  Ich kann keine folgenschweren, vernünftigen Entscheidungen treffen, solange Emily im Spiel ist, weshalb ich seufze und die Augen für eine Sekunde schließe.  „Was willst du dir damit beweisen, indem du es ablehnst?“  „Dass ich einen Funken Anstand in mir habe, doch kein schwanzgesteuertes Arschloch bin und du mir nicht egal bist.“   
Sie lächelt, als habe sie für etwas eine Bestätigung erhalten. Gott, seit wann benehme ich mich gegenüber einer Frau?  „Dann bin ich dir also nicht egal?“  „Nein, ganz sicher nicht.“  „Errege ich dich noch immer, Nick?“, flüstert sie mit einer Stimme, die völlig neu an ihr ist, während sie mit der Spitze ihres Zeigefingers von meinem Kiefer über meinen Hals hinunter zu den Knöpfen meines Hemdes streicht. „Denn du erregst mich mehr, als ich es beschreiben kann. Ich weiß, wie viel ihr noch für mich bereithaltet, was ich mit euch erleben kann und wie viel Lust ihr mir verschaffen könntet. Das alles erregt mich.“  
Niemals hätte ich gedacht, dass mich die Worte einer Frau derart lahmlegen könnten. Sie benutzt sie als Waffe, mit der sie zielsicher trifft. Mein Verstand ist wie ausgeschaltet, und es wird nicht besser, während sie auf ihrer Unterlippe kauend ihre Reise an meinem Oberkörper nach unten fortsetzt.[...]

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. 
Eure Beate